22.01.2014 | Jones Lang LaSalle

Frankfurter Büro-Spitzenmieten steigen um 1,4 Prozent

Die Bürospitzenmieten in Frankfurt sind weiter gestiegen
Bild: Tishman Speyer

Die Büroflächen-Spitzenmieten sind in den meisten europäischen Märkten im 4. Quartal 2013 stabil geblieben. Das geht aus dem aktuellen Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle hervor. Frankfurt am Main weist mit einem Plus von 1,4 Prozent die stärkste Mietpreis-Performance unter den deutschen Städten auf.

Von den insgesamt 24 Städten im europäischen Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle weisen nur sechs Märkte eine Mietpreisveränderung auf. London zeigt weiterhin eine ausgesprochen starke Mietpreis-Performance, mit einem Plus von fünf Prozent im vierten Quartal, angekurbelt von vergleichsweise geringem Angebot und einer lebhaften Nachfrage.

Die Spitzenmieten sind neben Frankfurt auch in Edinburgh (+1,7%) leicht gestiegen, die Stabilisierung des Pariser Marktes manifestierte sich in einem Quartalsplus von 0,7 Prozent. Trotz der Rückgänge in Barcelona (-1,4%) und Mailand (-2,2%) legte der europäische Mietpreisindex im Quartal um 0,7 Prozent zu und notierte damit den höchsten Quartalszuwachs seit Mitte 2011.

Im Vergleich zum Jahresende 2012 sind die Mieten aggregiert nur um 0,1 Prozent niedriger. Für jeweils sieben Index-Städte sind Ende Dezember 2013 niedrigere oder höhere Spitzenmietpreise als vor einem Jahr zu notieren, in zehn Märkten werden unveränderte Werte registriert.

Starke Unterschiede innerhalb Europas

Die starken Unterschiede innerhalb Europas spiegeln sich auf der Immobilienuhr von Jones Lang LaSalle wider. Die Märkte sind über alle vier Quadranten verteilt, mit einer Konzentration der deutschen, russischen und fast aller skandinavischen Städte im Quadranten "Verlangsamtes Mietpreiswachstum" sowie vieler mittel- und südeuropäischen Märkte im "Verlangsamten Mietpreisrückgang".

London wird seine starke Dynamik voraussichtlich beibehalten, das Wachstum in den deutschen Städten und in Skandinavien wird möglicherweise nur geringfügig und zunehmend selektiv erfolgen. Für Paris wird eine Konsolidierungsphase erwartet - mit Mieten auf etwa gleichbleibendem Niveau.

Umsätze im Gesamtjahr leicht unter Vorjahr

Der europaweit aggregierte Büroflächenumsatz hat in den letzten drei Monaten 2013 gegenüber dem Vorquartal um 18 Prozent zugelegt, lag aber gleichzeitig sieben Prozent niedriger als im 4. Quartal 2012. Quartalszuwächse wurden sowohl in Westeuropa (+19%) als auch in Mittel- und Osteuropa (+15%) verzeichnet.

Der Umsatz des Gesamtjahres 2013 bewegte sich mit rund zehn Millionen Quadratmetern Bürofläche jeweils vier Prozent unter dem Vorjahr und dem Fünfjahresschnitt. London verzeichnete mit einem Anstieg des Volumens um 53 Prozent gegenüber 2012 ein Rekordjahr.

Auf den großen Büroimmobilienmärkten Deutschlands bewegte sich die Nutzernachfrage auf vergleichsweise hohem Niveau. Die Umsatzaktivitäten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart summierten sich 2013 auf rund 2,93 Millionen Quadratmeter und  hielten sich damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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