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Vier Metropolen treiben europäischen Büromarkt-Mietpreisindex an

Einer der Treiber war Frankfurt am Main
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Erstmals in den vergangenen zwölf Monaten zeigt der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle ein Plus von 0,3 Prozent. Angetrieben durch London mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent, einem Anstieg von 10,5 Prozent in Lyon sowie in Dublin (+6,7%) und Frankfurt (+3,0 %).

Diese erfreulichen Bewegungen reichten aus, um Rückgänge bei den Spitzenmieten in Warschau (-2,0 %), Mailand (-4,0 %) und Paris (-1,3 %) aufzufangen.

Nach einem starken Jahresabschluss 2012, liegt der Büroflächenumsatz in den ersten drei Monaten 2013 mit 2,3 Millionen Euro zwar um 24 Prozent niedriger als im vergangenen Quartal (Q4 2012: rund 3 Mio. m²), im Einjahresvergleich bewegt er sich aber auf Vorjahresniveau und damit nur sieben Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt der ersten Quartale. 

Die Hälfte der 24 Index-Märkte zeigt steigende Büroflächen-Leerstände. Für die Region insgesamt führt das allerdings nur zu einen minimalen Ausschlag: Mit 9,7 Prozent bewegt er sich zehn Basispunkte über dem Wert vor drei Monaten.

Die Direktinvestitionen auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten lagen im 1. Quartal 2013 mit knapp unter 30 Milliarden Euro 25 Prozent über dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Dabei  machten Transaktionen mit Büroobjekten nur 40 Prozent des Gesamtvolumens aus (1. Quartal 2012: 58 %).

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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