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Frankfurt: 17,4 Prozent mehr Premiumimmobilien verkauft

Exklusive Objekte sind in Frankfurt beliebt.
Bild: Haufe Online Redaktion

In Frankfurt wurden 2015 insgesamt 297 Premiumimmobilien ab 750.000 Euro verkauft - ein Plus von 17,4 Prozent gegenüber 2014. Das zeigt eine Marktanalyse von Dahler & Company auf Grundlage von Daten des kommunalen Gutachterausschusses. Vor allem Eigentumswohnungen werden immer beliebter.

Bei den Eigentumswohnungen betrug das Plus demnach 25,8 Prozent. Die Verkaufszahlen bei Ein- und Zweifamilienhäusern gingen indes leicht zurück: um 7,9 Prozent von 63 auf 58 Objekte. Sie lagen damit aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2013. 

Der Umsatz stieg insgesamt um 18,6 Prozent von 286,8 Millionen auf 340,1 Millionen Euro. Dem leichten Plus von 2,8 Millionen Euro bei den Häusern stand ein stattlicher Zugewinn von 50,5 Millionen Euro bei den Eigentumswohnungen gegenüber. Hier ist laut Dahler & Company vor allem die Nachfrage nach kleineren Wohnungen, die sowohl für Eigennutzer wie für Kapitalanleger attraktiv sind, enorm gestiegen. 

Preisgrenze für Top-Objekte im Taunus scheint erreicht

Rückgänge gab es im Zentrum. Hier ging die Zahl der Verkäufe um 28 Prozent zurück. Allerdings gab es hier auch die beiden höchstdotierten Transaktionen: 3,1 Millionen Euro für eine Wohnung im Westend und 6 Millionen Euro für ein Haus im Diplomatenviertel. In diesen Toplagen zeigt der Preistrend laut Dahler & Company weiterhin nach oben. Das treffe auch auf die Gebiete im Osten der Stadt wie Bornheim und Ostend zu, ebenso auf Bockenheim und das Europaviertel.

Im Taunus, der mit Königstein und Kronberg zwei Villenquartiere aufweist, zeige sich indes, dass bei absoluten Top-Objekten die Preisgrenze zunächst erreicht sein könnte.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungsmarkt, Marktanalyse

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