| Unternehmen

NRW-Wirtschaftsminister: Flüchtlingsunterkünfte als Asset Klasse

von links nach rechts: Garrelt Duin, Alicia Aengevelt, Wulff Aengevelt, Lutz Aengevelt, Chiara Aengevelt, Hongyuan Yu
Bild: Aengevelt

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real gefordert, dass sich Flüchtlingsunterkünfte zur eigenen Asset-Klasse entwickeln müssten. Nur so könnten die notwendigen Investitionen von 60 bis 70 Milliarden Euro erfolgreich realisiert werden.

Das sagte Duin bei seinem Besuch am Stand der Deutsche Immobilien Partner (DIP), wo er mit Vertretern des Maklerunternehmens Aengevelt diskutierte.

Nach Analysen von Aengevelt-Research werden in den nächsten zehn Jahren mehr als 500.000 Wohnungen für die Flüchtlingsunterbringung gebraucht. Aengevelt hat zuletzt einige Objekte an NRW-Städte und -Kommunen vermittelt, die diese für Flüchtlinge nutzen wollen. Die Transaktionen belegten, so hieß es von Seiten des Unternehmens, dass sich zum Beispiel die Büroumnutzung zur Flüchtlingsunterbringung für beide Vertragsparteien rechne und sich das Umnutzungsbudget bei entsprechenden Laufzeiten über die Investitionsmiete amortisiere.

Lesen Sie auch:

SBV will Flüchtlinge in leerstehendem Hochhaus in Flensburg-Fruerlund unterbringen

GdW fordert zum Flüchtlingsgipfel bessere Rahmenbedingungen für Neubau

LEG unterstützt Flüchtlinge mit 450 Wohnungen

Schlagworte zum Thema:  Wirtschaft, Immobilienunternehmen, Wohnimmobilien

Aktuell

Meistgelesen