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Worauf Käufer bei der Maklerauswahl achten

Seriosität kommt als weiteres wichtiges Auswahlkriterium hinzu
Bild: Haufe Online Redaktion

Immobilienkäufer achten auf die Erfahrungen und die Marktkenntnisse eines Maklers, bevor sie ihn beauftragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Ratingagentur Feri. Auch der Internetauftritt und die Referenzobjekte werden genau unter die Lupe genommen.

"Das Objekt des Auftraggebers muss zum vorhandenen Angebot des Maklers passen", sagt Dr. Felix Schindler, Senior Analyst Real Estate bei der Feri EuroRating Services. Auch werde geprüft, ob Städteberichte und Studien zum lokalen Markt beziehungsweise Marktsegment vorhanden sind. Je detaillierter die zum relevanten Markt online zur Verfügung gestellten Informationen sind, desto größer wirke die Expertise des Immobilienmaklers, so Schindler weiter.

Je länger ein Makler bereits am Markt aktiv ist und je mehr Abschlüsse er vorweisen kann, desto größer sind die Erfolgsaussichten für weitere Aufträge. "Die persönlichen Qualifikationen der Geschäftsführung und der einzelnen Mitarbeiter sind ebenfalls entscheidend", so Robin Haber, Senior Analyst Real Estate bei Feri.

Die Professionalität des Maklerhauses offenbart sich unter anderem beim Blick auf die Exposés, insbesondere bei einem geplanten Verkauf. "Ist die grafische Aufbereitung ansprechend, sind Fotos und Grundrisse enthalten und in guter Qualität? Ebenfalls relevant sind die aufgeführten Informationen", so Schindler. In einem guten Exposé sollten Objekt- und Lagebeschreibungen sowie Angaben zu Vergleichsmieten und Nebenkosten, zum Zustand von Küche und Bad sowie zur Sanierungssituation und zu etwaigen Instandhaltungsrückstaus enthalten sein. Letztlich bietet ein gutes Maklerhaus auch Zusatzleistungen wie die Vorbereitung des und die Begleitung zum Notartermin an.

Die Seriosität kommt als weiteres wichtiges Auswahlkriterium hinzu. Als geeignetes Indiz hierfür taugt der Maklervertrag. Die Frage der Provision muss eindeutig geklärt sein, damit nicht mehrere Makler gleichzeitig provisionsberechtigt sind. Der Vertrag sollte auch eine Versicherung im Schadensfall oder bei einer Falschberatung beinhalten.

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