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US-Investoren wollen 2014 rund 2,5 Milliarden Euro in deutsche Gewerbeimmobilien anlegen

Das anlagesuchende Kapital aus den USA nähert sich früheren Größenordnungen
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Jahr 2014 stehen etwa 4,1 Milliarden Euro ausländisches Kapital für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland zur Verfügung. Das ist ein Ergebnis der Markterhebung des Finanzierungsberaters Flatow Advisory Partners (FAP). Den Löwenanteil bringen Investoren aus den USA ins Land: Sie stellen rund 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Hinter den USA folgen Großbritannien (1,05 Milliarden Euro), Frankreich (350 Millionen Euro) und die Schweiz (125 Millionen Euro) als Herkunftsländer der Kapitalgeber. Das anlagesuchende Kapital aus den USA nähert sich wieder früheren Größenordnungen etwa der Jahre 2005 oder 2006 an. Allerdings ist längst nicht ausgemacht, ob genügend Zielobjekte für die erwartete Eigenkapitalrendite gefunden werden können.

Amerikanische Investoren sind aus denselben Gründen an Deutschland interessiert wie die anderen Kapitalgeber (Stabilität, robuste Wirtschaft, Sicherheit), haben aber erst kürzlich den Finanzierungsmarkt als Anlageklasse für sich (wieder)entdeckt.

Beim Blick auf die Herkunft des Kapitals nach Unternehmensstruktur zeigt sich eine starke Dominanz der ausländischen Versicherungen, sie stehen insgesamt für 1,65 Milliarden Euro Finanzierungskapital. Internationale Fonds folgen mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro vor Industrieunternehmen mit 1 Milliarde Euro.

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