12.07.2012 | Jones Lang LaSalle

Faktor Lage dominiert europäische Büromärkte

Toplagen in Frankfurt, München und Düsseldorf rangieren noch vor Paris und London
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Lage eines Büroobjekts bleibt wichtigster Faktor für Nutzer und Investoren: Mietpreisaufschläge bis zu 70 Prozent könnten in manchen westeuropäischen Märkten zum Standard werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie innerhalb des Offices 2020-Programms von Jones Lang LaSalle.

Europaweit betrachtet liegen die „Premiumaufschläge“ beim Vergleich zentrale Spitzenlage / weniger gute Citylage am höchsten in Frankfurt am Main, im Londoner Westend und Paris, wo sie sich allesamt knapp unter 90 Prozent bewegen. Die Analyse von Objekten nach Ausstattungsqualität ergab im Schnitt einen Mietpreisunterschied von 40 bis 70 Prozent zwischen Büroflächen mit bester Qualität und kaum noch zeitgemäßen Standards.

München, Frankfurt und Düsseldorf führen Statistik an

Angeführt wird die Statistik in dieser Vergleichskategorie von drei deutschen Immobilienhochburgen: München (85 %), Frankfurt (81 %) und Düsseldorf (75%) rangieren vor Paris mit 73 Prozent. Noch vor der britischen Hauptstadt (60 %) sind Hamburg (68 %) und Stuttgart (61 %) platziert.

„Büroflächennutzer versuchen zwar zunehmend ihre Flächen und deren Ausstattungsqualität zu optimieren und effizienter zu gestalten", sagt Bill Page, Leiter EMEA Offices Research. Gleichzeitig erhöhe ein zunehmend langfristiger strategischer Ansatz die Bedeutung der richtigen Lage weiter.

Vor diesem Hintergrund wächst die Bereitschaft, Mietpreisaufschläge für die am besten geeigneten Lagen in Kauf zu nehmen. Nebeneffekt der wesentlichen Bedeutung von Lagefaktoren kann die Sanierung von Bestandsobjekten sein.

Schlagworte zum Thema:  Büromarkt, Immobilien

Aktuell

Meistgelesen