| EY Real Estate

Strategische Unternehmensentwicklung nur bei zehn Prozent der Firmen optimal

Strategie: Bei Immobilienunternehmen noch unzureichend
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Lediglich zehn Prozent der deutschen Immobilienunternehmen betreiben ausreichend strategische Unternehmensentwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ernst & Young (EY) Real Estate. Unter der mangelnden strategischen Ausrichtung leiden insbesondere die wirtschaftlichen Erfolge eines Unternehmens.

90 Prozent der Befragten gaben an, die Unternehmens- und Geschäftsbereichsziele nicht vollumfänglich zu erreichen. Gleichzeitig sind sich die Unternehmensvertreter einig, dass die Erreichung dieser Ziele in unmittelbarem Zusammenhang mit der strategischen Unternehmensentwicklung steht.

Alleinstellungsmerkmale werden unterschätzt

Rund 70 Prozent der Befragten sehen mögliche Verbesserungspotenziale bei der Definition von Produktstrategien. Die Hälfte aller Befragten empfindet die Einzigartigkeit der angebotenen Produkte als nur eingeschränkt vorhanden. Bei rund 80 Prozent der Befragten werden Kunden kaum in die Produktentwicklung und -weiterentwicklung eingebunden.

Entsprechend schwach schätzen die befragten Unternehmensvertreter der Immobilienbranche ihre eigenen Möglichkeiten im Wettbewerb ein. Nur rund 20 Prozent geben an, Marktchancen besser zu nutzen als ihre direkten Konkurrenten.

Besonders zuversichtlich sind in dieser Hinsicht die befragten Projektentwickler und Investoren, die sich am ehesten in einer überlegenen Marktposition sehen. Befragte aus den Bereichen Facility und Property Management sowie immobiliennahe Finanzdienstleister schätzen ihre eigene Marktposition hingegen nicht als überlegen ein.

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