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Diskussionsrunde: Die Bedeutung alternativer Investments steigt

Corestate-Studentenwohnungen in Berlin: Die Renditen sind in dieser Assetklasse noch attraktiv.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die sinkenden Renditen klassischer Assetklassen und der hohe Anlagedruck im Markt machen Spezialimmobilien wie Studentenwohnungen, Rechenzentren oder Parkhäuser bei institutionellen Investoren salonfähig. Das war Fazit einer Diskussionsrunde auf der Immobilienmesse Expo Real zum Thema „Alternative Investments“. Mit komplexen Nischenprodukten lassen sich demnach zwar höhere Renditen erzielen, es ist aber auch ein spezifisches Know-how erforderlich.

„Der Bedarf an studentischem Wohnraum wird nicht nur wegen der steigenden Studierendenzahlen weiter wachsen. Auch die Nachfrage von Singles nach Mikrowohnungen macht sich in diesem Segment immer stärker bemerkbar“, sagte Martin Eberhardt, Geschäftsführer von Bouwfonds Investment Management Deutschland.

Bouwfonds IM will im Bereich Student Housing weiter wachsen und hat erst vor Kurzem den zweiten Studentenwohnfonds "Bouwfonds European Student Housing Fund II" an den Start gebracht.

Studentenapartments wiesen gegenüber klassischen Wohnimmobilien einen Renditespread von bis zu 150 Basispunkten auf. „Seit das klassische institutionelle Kapital das Thema alternative Investments in den Fokus nimmt, steigt die Bedeutung dieser Assetklasse auch in Deutschland“, so Sascha Wilhelm, CEO Corestate Capital Group.

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Die geringe Produktverfügbarkeit innerstädtischer Parkhäuser treibe auch in diesem Segment die Preise. Die Renditen seien gegenüber dem vergangenen Jahr aber von 5,75 auf vier bis 4,5 Prozent gesunken, so Eberhardt. „Spezialimmobilien weisen häufig eine starke Betreiberabhängigkeit auf. Daher sehen wir uns bei einer Finanzierung neben dem Businessplan auch das Management genau an“, sagte Edgar Zoller, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands BayernLB.

Schlagworte zum Thema:  Expo Real, Studentenwohnung, Investment, Rendite

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