| PwC und Deloitte

Europas Hotelmärkte auf dem Weg zum Vorkrisenniveau

Der Hotelmarkt befindet sich im Aufwind.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der europäische Hotelmarkt hat im Jahr 2013 fast wieder seinen Höchststand aus dem Jahr 2007 erreicht. Auch Deutschlands Großstädte verzeichnen wachsende Besucher- und Übernachtungszahlen. Zu diesen Ergebnissen kommen Studien von PwC und Deloitte.

18 Städte hat PwC europaweit untersucht. Der Erlös je verfügbarem Zimmer (Revenue per available room, RevPAR) lag 2013 bei durchschnittlich rund 68 Euro. Damit war der Wert nominal zwar noch 6,5 Prozent und real sogar 18,5 Prozent unter dem Jahr 2007. Für die kommenden zwei Jahre rechnet PwC aber damit, dass die Hotels in Europa ihre Auslastung weiter verbessern und ihre Erlöse steigern können.

Auch Deutschlands Großstädte – untersucht wurden von PwC Berlin und Frankfurt – verzeichnen wachsende Besucher- und Übernachtungszahlen. Dem stehe zwar auch ein wachsendes Angebot gegenüber, dies führe allerdings noch nicht zu Überkapazitäten. Im Jahr 2013 stieg die Auslastung der Berliner Hotels laut PwC auf 73 Prozent, nachdem sie zuvor mehrere Jahre unter 70 Prozent gelegen hatte. Zum Vergleich: Spitzenreiter London liegt bei 82 Prozent. Der durchschnittliche Zimmerpreis (Average Daily Rate, ADR) hingegen dürfte laut PwC von aktuell 87,60 Euro auf 91,50 Euro im Jahr 2015 zulegen. Somit dürfte auch der RevPAR weiter ansteigen, 2013 erzielten Berliner Hotels rund 64 Euro. Hamburg wies laut Deloitte im Vergleich zu den fünf weiteren deutschen Großstädten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München die höchste Zimmerauslastung auf (78 Prozent) und ist beim RevPAR-Ranking zweitplatziert (79,69 Euro). In Frankfurt lag die Auslastung 2013 laut PwC bei 68 Prozent.  

Im europäischen Vergleich rechnet PwC damit, dass 2014 Dublin die Stadt mit dem stärksten Wachstum sein wird.

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