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Europäische Pensionskassen wollen Immobilienbestand ausweiten

Nur 12,2 Prozent des inländischen Vermögens stecken in Fonds
Bild: Haufe Online Redaktion

Europäische Pensionskassen wollen mehr Immobilien kaufen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Investment & Pensions Europe - gefördert von Invesco. Befragt wurden 83 Pensionskassen mit einem in Immobilien angelegten Vermögen von mehr als 100 Milliarden Euro.

Die Fokussierung auf das Risikomanagement hat die Investoren dazu veranlasst, verstärkt direkte Immobilieninvestments zu tätigen, vor allem in ihren Heimatmärkten. Von insgesamt 86 Milliarden Euro an inländischen Investitionen sind 73,4 Milliarden Euro direkt investiert. Auf indirekte Fonds entfallen der Umfrage zufolge 10,5 Milliarden Euro.

Außerhalb des Heimatmarktes spielen die Fonds eine größere Rolle. In Europa werden 27,9 Prozent der grenzüberschreitenden Anlagen über indirekte Fonds getätigt – bei den inländischen Investments liegt der Anteil dagegen nur bei 12,2 Prozent. Weniger als vier Prozent der 73 befragten Investoren verwalten ihre nicht-europäischen Portfolios direkt. In den USA und Asien liegt der Anteil der indirekten Fonds bei rund 17 Prozent der Gesamtanlagen.

Die Hälfte der Pensionskassen wollen das Immobilienvermögen in den kommenden zwei Jahren ausweiten. 22 Prozent planen einen Zuwachs von rund drei Prozent, 15 Prozent der Befragten wollen den Immobilienbestand abbauen.

Wie die Umfrage zeigt, ist das Interesse an Immobilieninvestments unter deutschen institutionellen Investoren größer denn je. In der Folge verfolgen diese einen zunehmend diversifizierten Portfolioansatz. Die ausländischen Investments haben einen Anteil von 47 Prozent an den gesamten Immobilienanlagen und sind mehrheitlich über indirekte Fonds investiert. In ihren inländischen Portfolios setzen viele Investoren hingegen auf besser kontrollierbare Direktanlagen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Pensionskasse, Investment

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