16.04.2013 | Lührmann-Trendbarometer

Einzelhandels-Filialisten zieht es nach Süddeutschland

München Kaufinger Tor: Die bayerische Hauptstadt gehört anhaltend zu den Topadressen
Bild: Kaufingertor

München, Nürnberg, Augsburg, Stuttgart, Regensburg, Würzburg – diese Städte haben mehr als 100.000 Einwohner, liegen in Süddeutschland und sind deshalb bei nationalen wie internationalen Filialisten besonders beliebt. Das ist ein Ergebnis des Trendbarometers 2013 von Lührmann.

"77,5 Prozent der Befragten beurteilten Süddeutschland als sehr attraktiv, 21,6 Prozent als attraktiv", sagt Guido Kleinschmidt, geschäftsführender Gesellschafter bei Lührmann Deutschland. Im Vergleich dazu fällt das Urteil zur zweitattraktivsten Region, Westdeutschland, überraschend durchschnittlich aus: Hier gaben in der Befragung nur 15,6 Prozent der Befragten ein 'sehr attraktiv' und 74,3 Prozent ein 'attraktiv' an.

Doch nicht nur München, Stuttgart oder Nürnberg ziehen in Süddeutschland Einzelhändler an. Auch kleinere Großstädte liegen im Fokus der Filialisten. "Beispielsweise haben bayerische Mittelstädte wie Straubing, Weiden, Passau, Schweinfurt und Rosenheim rechnerische Pro-Kopf-Umsätze, die beim Doppelten des Bundesdurchschnitts liegen", so Kleinschmidt.

Für das Trendbarometer 2013 wurden 804 Expansionsverantwortliche des Einzelhandels befragt. Bei 8,4 Prozent der Befragten handelt es sich um regionale Einzelhändler, bei 19,5 Prozent um nationale Filialisten und 72 Prozent der Befragten sind internationale Filialisten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Einzelhandel

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