Troisdorf ist im Mittelstädtevergleich als Einzelhandelsstandort neben Ludwigsburg am attraktivsten für Investoren und Händler Bild: Troisdorf City ⁄

Ludwigsburg (Baden-Württemberg) und Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) liegen im "GMA-Städteranking Einzelhandel 2017" beide auf dem ersten Platz. Diese Mittelstädte sind der Umfrage zufolge für Investoren, Projektentwickler und Händler am attraktivsten, auch was den Bereich Gastronomie betrifft. Unter den Top 20 befinden sich demnach alleine neun Städte in Baden-Württemberg.

Die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) hat für die Studie 209 Städte mit Einwohnern zwischen 40.000 und 120.000 untersucht. Diese Städte stehen der Studie zufolge besonders unter Druck durch die wachsende Bedeutung des E-Commerce, auch müssten sie mit Großstädten als Wohnstandort konkurrieren.

Was macht aber eine Mittelstadt attraktiv? Die GMA hat sich bei ihrer Untersuchung auf fünf Eckpunkte gestützt: Einwohnerentwicklung, Kaufkraftentwicklung, Einzugsgebiet, Zentralität und Mietpreisniveau. Diese Kriterien erfüllen in der Studie 2017 Ludwigsburg und Troisdorf am besten. Auf dem zweiten Platz folgen Sindelfingen (Baden-Württemberg), vor Erlangen (Bayern), Langenhagen (Niedersachsen) und Rüsselsheim (Hessen) als Top 5. Ulm (Baden-Württemberg), Landshut (Bayern), Hanau (Hessen), Meerbusch (Nordrhein-Westfalen) und Bad Kreuznach (Rheinlnd-Pfalz) rangieren auf den Plätzen sechs bis zehn.

Eine Studie des Immobilienverbands IVD über die Entwicklung der Handelsmieten stellt eine erhöhte Nachfrage nach Fachmarktzentren und hybriden Malls in kleineren und mittleren Städten fest.

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandel, Studie, Gastronomie

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