22.05.2013 | CBRE-Studie

Einzelhandel: Jeder fünfte Retailer kommt aus dem Ausland

Anteil internationaler Retailer an der Vermietungsgesamtleistung 2009 bis 2012
Bild: CBRE

Deutschlands Einzelhandel liegt nach wie vor im Fokus von ausländischen Filialisten. Rund ein Fünftel der registrierten Vermietungen wurden 2012 durch ausländische Retailer getätigt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Immobiliendienstleistungsunternehmens CBRE. Demnach setzt sich der seit einigen Jahren herrschende Trend fort, dass die internationaler Filialisten von der konjunkturellen Stabilität des hiesigen Einzelhandelsumsatzes und den Perspektiven eines der größten Märkte profitieren wollten. Laut CBRE gab es im vergangenen Jahr 569 Anmietungen internationaler Filialisten, im Jahr 2011 waren es nur 491. Davon entfielen 119 Anmietungen im Jahr 2012 auf amerikanische Unternehmen, 69 auf niederländische. Das Interesse ausländischer Handelskonzerne und Markenhersteller am deutschen Markt ist laut CBRE  „bemerkenswert hoch“ und der Marktanteil „signifikant“. Einige Retailer, die ihre Expansionsziele ambitionierter verkündet hätten als ihre Anmietungen dies im Nachhinein rechtfertigten, sähen sich einem Wettbewerb um die Standorte ausgesetzt, der die Expansion hemme, so CBRE. Dies liege häufig daran, dass die Verfügbarkeit entsprechender Objekte nicht gegeben sei. Für internationale Retailer mit einem hohen Anspruch an die Lagequalität sei es derzeit schwierig, in Deutschland flächendeckend Ladenlokale zu akquirieren. 

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandel, Investor

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