26.09.2016 | REC Retail-Expertenbefragung

Einkaufszentren haben Potenzial zur Optimierung

72 Prozent der Befragten vor allem im Mall-Layout und dem Mietermix ein hohes Optimierungspotenzial
Bild: Haufe Online Redaktion

Shopping-Center können vor allem kaufmännisch und technisch mehr leisten, wie eine Expertenbefragung von REC Partners zeigt. Hinzu kommt der starke Wettbewerb um die Kunden. 78 Prozent der Befragten halten die Herausforderungen im deutschen Einzelhandel für besonders groß.

"Beispielsweise ist das Betreiberkonzept teils überholt und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die deutschen Shopping Center können mehr, als sie heute zeigen", sagt Jens Dehnbostel, Geschäftsführer von REC Partners.

Laut einem Report von Hahn sind die beliebteste Assetklasse Fachmarktzentren und Fachmärkte, da hier Investoren in Zukunft nur einen geringen Handlungsbedarf sehen. Und da kaum noch neue Handelsimmobilien zur Verfügung stehen, sind Investoren einer Studie von Redos zufolge gut beraten, in den Bestand zu investieren.

Auf die Frage, wo genau über alle genannten Immobilienarten hinweg nachgebessert werden muss, wird mit 83 Prozent das Betreiber-Konzept an erster Stelle genannt. Danach folgen Technikerneuerungen (72 Prozent) und energetische Optimierungen (67 Prozent). Im kaufmännischen Bereich sehen 72 Prozent der Befragten vor allem im Mall-Layout und dem Mietermix ein hohes Optimierungspotenzial. Danach folgt der Bereich Nebenkosten mit 67 Prozent und die Mietflächen-Optimierung mit 50 Prozent.

Dass etwa auch der Online-Auftritt wichtig ist, zeigt eine Service-Studie von ECE, wonach 75 Prozent der Besucher von Shopping-Centern ihre Einkäufe zu Hause online vorbereiten und sich vom Inhalt auf den Webseiten beeinflussen lassen.

An der Umfrage haben sich unter anderem Investoren und Bestandshalter mit einem Einzelhandelsimmobilienbestand von rund 20 Milliarden Euro und knapp sieben Millionen Quadratmetern beteiligt.

Schlagworte zum Thema:  Shopping-Center, Einkaufszentrum

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