| Pestel-Institut

Durch Aufstockung könnten 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen

Mit dem Bau von Zusatzetagen könne neuer Wohnraum geschaffen werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Durch den Bau von Zusatzetagen in Mehrfamilienhäusern könnten rund 1,5 Millionen neue Wohnungen geschaffen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Technischen Universität Darmstadt und des Pestel-Instituts. Die größten Reserven gibt es demnach in Immobilien, die von 1950 bis 1990 gebaut wurden.

Allein mit dem Bau je einer Zusatzetage in 580.000 dieser Nachkriegsbauten ließen sich der Studie zufolge 1,12 Millionen Wohnungen in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt schaffen.

Die Autoren der Studie regen ein entsprechendes Bauprogramm an, das der Bund fördern sollte. Elf Organisationen und Verbände der Planungs-, Bau- und Immobilienbranche hatten die Untersuchung in Auftrag gegeben. Als Vorteile der Aufstockung nannte die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann, dass kein Bauland benötigt werde, vorhandene Infrastruktur genutzt werden könne und Grundstücks- und Erschließungskosten entfielen.

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Schlagworte zum Thema:  Aufstockung, Mietwohnung, Mehrfamilienhaus

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