18.10.2012 | CBRE

Deutschland mit 19 Prozent Investitionszuwachs im 3. Quartal

Maßgeblich am Umsatz beteiligt: Die Transaktion "Neues Kranzler Eck" in Berlin
Bild: Argoneo

Laut CBRE stieg das Investitionsvolumen für gewerbliche Immobilien in Europa im 3. Quartal auf 28,4 Milliarden Euro. Das ist eine Zunahme um 15 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2012. Deutschland, als zweitgrößter europäischer Markt, verzeichnete einen Zuwachs von 19 Prozent.

Ein Grund für die Zunahme der Investitionen europaweit war unter anderem die anhaltend starke Investmentaktivität in Central London. So zeigte sich der stärkste Zuwachs in Großbritannien, wo im Verlauf des Quartals Transaktionen in Höhe von 11,9 Milliarden Euro getätigt wurden. Das entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2012 beziehungsweise dem dritten Quartal 2011. Eine Reihe größerer Transaktionen, die im zweiten Quartal abgeschlossen werden sollten, wurden stattdessen zu Beginn des dritten Quartals getätigt und führten im Quartalsvergleich somit zu einer erhöhten Veränderung.

Mit einem Anteil von 42 Prozent an den europäischen Investitionen für dieses Quartal dominiert Großbritannien die regionalen Aktivitäten. Dies ist in der anhaltenden Anziehungskraft von London als Investitionsstandort begründet: auf die City entfielen im Verlauf des bisherigen Jahres 73 Prozent aller Transaktionen in Großbritannien.

Auch in Deutschland, Europas zweitgrößtem Markt, wurde im Quartalsvergleich ein deutlicher Investitionszuwachs verzeichnet. Die Gesamtaktivität für das Quartal betrug 5,1 Milliarden Euro. Das entspricht gegenüber dem zweiten Quartal 2012 einer Steigerung von 19 Prozent. In Frankreich gingen die Aktivitäten gegenüber dem zweiten Quartal zurück. Dieser Rückgang war erwartet worden, da die Umsätze für das zweite Quartal durch zwei große Verkäufe eines aufgelösten deutschen Offenen Fonds bestimmt wurden. In Frankreich lag die Investmentaktivität im dritten Quartal 2012 mit 3,3 Milliarden Euro neun Prozent unter dem Quartalsniveau des Vorjahres.

"Deutschland behauptet sich ... als stabiler und nachhaltiger Anlagehafen für Immobilieninvestoren", sagt Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland. Analog zum Rentenmarkt suchten Investoren sichere Investmentalternativen und richteten ihre Anlagestrategie konsequent auf Deutschland aus. "Das zeigt beispielsweise die aktuelle Transaktion von "Die Welle" in Frankfurt und des "Neuen Kranzler Eck" in Berlin", so Klein weiter.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Investition

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