09.12.2014 | JLL

Deutscher Logistikmarkt im Europavergleich am stärksten

Logistikunternehmen waren mit 42 Prozent am Gesamtumsatz stärkste Nutzergruppe
Bild: Haufe Online Redaktion

Knapp zehn Millionen Quadratmeter Lager- und Logistikflächen wurden in den ersten drei Quartalen 2014 europaweit umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobiliendienstleisters JLL. Der Umsatz lag damit sechs Prozent über dem Fünfjahresschnitt. Mit einem Umsatz von 3,5 Millionen Quadratmetern war Deutschland der stärkste europäische Nutzermarkt.

Großbritannien landete mit einem Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf Platz zwei und vermeldete mit rund 1,2 Millionen Quadratmetern einen im Jahresvergleich ebenfalls stabilen Umsatz. Den Sprung in die Top 3 schaffte Frankreich mit einem im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 975.000 Quadratmetern gestiegenen Umsatz.

Deutliche Rückgänge mussten im Vorjahresvergleich der ersten drei Quartale lediglich die Niederlande (minus 28 Prozent auf 810.000 Quadratmeter) und Russland (minus 16 Prozent auf 960.000 Quadratmeter) hinnehmen.

Für 2014 geht JLL europaweit von einem Gesamtumsatz von rund 14 Millionen Quadratmetern aus, was etwa dem Vorjahresergebnis entspricht. Wie schon in den Vorjahren blieben Logistikunternehmen mit 42 Prozent am Gesamtumsatz die stärkste Nutzergruppe, gefolgt vom Handel (inklusive E-Commerce) mit 35 Prozent und Industrieunternehmen mit 17 Prozent.

Insgesamt rund 5,6 Millionen Quadratmeter Flächen wurden in den ersten drei Quartalen fertiggestellt. Rund 8,8 Millionen Quadratmeter neuer Lager- und Logistikflächen waren Ende September im Bau, etwa 17 Prozent mehr als 2013.

Der Umsatz erfasst elf europäische Märkte: Belgien, die Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, die Niederlande, Polen, Russland Spanien und Großbritannien.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Logistikimmobilie

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