| Statistisches Bundesamt

Deutsche stecken 34,5 Prozent ihrer Konsumausgaben ins Wohnen

Im Westen gaben die Privathaushalte im Schnitt 888 Euro für das Wohnen aus
Bild: Haufe Online Redaktion

Die privaten Haushalte in Deutschland wenden mit durchschnittlich 845 Euro im Monat mehr als ein Drittel (34,5 Prozent) ihrer Konsumausgaben für Wohnen, Energie und die Instandhaltung ihrer Wohnung auf. Das geht aus einer Untersuchung des Statistischen Bundesamts hervor. Danach wurden 2013 insgesamt 2.448 Euro pro Monat für den Konsum ausgegeben.

Die Osthaushalte hatten mit durchschnittlich 2.048 Euro nur rund 80 Prozent des Konsumetats der Westdeutschen zur Verfügung. Die Haushalte in den neuen Bundesländern steckten 2013 "nur" 33,4 Prozent ihrer Konsumetats oder 684 Euro in den Wohnbereich - auch, weil Wohnraum in Teilen Ostdeutschlands günstiger ist. Im Westen gaben die Privathaushalte im Schnitt 888 Euro (34,8 Prozent) für das Wohnen aus.

Insgesamt steigen die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland stetig. Nach den Zahlen der Statistiker gaben die Privathaushalte 1998 im Schnitt monatlich nur 2.061 Euro für den Konsum aus, 2008 waren es bereits rund 2.245 Euro. Dabei ist der Anteil, der für die eigenen vier Wände ausgegeben wird, ebenfalls gestiegen: Von 31,9 Prozent (657 Euro) im Jahr 2008 auf 34,5 Prozent (845 Euro) 2013.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Wohnung

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