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Deutsche lassen sich mehrheitlich von Emotionen zum Immobilienkauf verleiten

Traumhaus: Emotionale Gründe treiben Immobilienkäufer am häufigsten an
Bild: Michael Bamberger

Der Immobilienkauf ist nur für knapp sechs Prozent der Kaufinteressenten rational motiviert. Vielmehr sind emotionale Gründe ein zentraler Treiber für die Mehrheit der Suchenden. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage "Immobilienbarometer" von ImmobilienScout24 und Interhyp. Nur jeder Fünfte gibt an, er hätte ausschließlich finanzielle Erwerbsgründe.

Für die Mehrheit der befragten Kaufinteressenten zählt neben den finanziellen Aspekten als Kaufmotiv vor allem die Freiheit, die Immobilie selbst zu gestalten (52 Prozent) sowie ein langfristiges Zuhause zu schaffen (46 Prozent). Auch die Unabhängigkeit vom Vermieter ist für knapp 45 Prozent der Befragten ein Grund, Haus- oder Wohnungseigentümer zu werden. Selbst Kapitalanleger wollen ihr Geld nicht ziellos in eine Immobilie stecken: 36 Prozent der Investoren möchten einen Wert schaffen, den sie guten Gewissens vererben können.

Jedem zweiten Käufer (47 Prozent) ist es ferner egal, ob es sich bei der Immobilie um einen Altbau oder Neubau handelt. Nur bei denjenigen, die eine Präferenz angeben, hat der Neubau knapp die Nase vorn (33 gegenüber 20 Prozent). Vor allem die Selbstnutzer finden Neubauten attraktiver als Altbauten. Das mag daran liegen, dass das Risiko für Folgeinvestitionen bei einem Neubau geringer ist beziehungsweise sich leichter kalkulieren lässt.

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