07.01.2014 | Deutsche-Hypo-Index

Immobilienkonjunktur: Industrieklima größter Gewinner 2013

Gute Ausgangslage für ein erfolgreiches Jahr 2014
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Dezember-Befragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index zeigt eine weitere Stimmungsverbesserung beim Immobilienklima an. Sie ist mit 0,2 Prozent zwar nur marginal, erreicht aber mit 129,1 Zählerpunkten ein neues Jahreshoch für 2013. Das Industrieklima verzeichnet den größten Anstieg: Der Indikator stieg um knapp 28 Zählerpunkte an.

Verursacht wird der geringe Anstieg des Immobilienklimas maßgeblich durch das Investmentklima, das um 1,0 Prozent auf 133,2 Zählerpunkte absinkt. Das Ertragsklima mit einem Wachstum von 1,5 Prozent auf 125,1 kann dies nur knapp überkompensieren. In der Gesamtschau des Jahres verzeichnet das Industrieklima den größten Anstieg. Diese Entwicklung deckt sich mit dem Investmentmarkt, auf dem eine spürbar höhere Nachfrage für entsprechende Immobilien zu verzeichnen war. Vor dem Hintergrund der sich im Gegensatz zu den Vorjahren eher blass entwickelnden Nachfrage nach Büro- oder Einzelhandelsimmobilien, deutet sich hier ein nachhaltig gesteigertes Interesse an dieser Assetklasse an.

Wohnimmobilien haben beim Vergleich mit den Werten zu Beginn des Jahres am stärksten an Stimmung verloren (-13,0 Zählerpunkte). Mit Werten von aktuell rund 157 Zählerpunkten stellt sich aber noch immer die attraktivste Assetklasse und damit den "sicheren Hafen" dar.

Die gute Stimmung bei den Immobilienexperten deckt sich mit der Entwicklung bei der Immobilienkonjunktur. Mit einem Anstieg von 1,1 Prozent erzielt sie aktuell einen Zählerstand von 238,7 und erreicht damit nicht nur den Höchststand des Jahres 2013, sondern auch des Betrachtungszeitraumes.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonjunktur, Immobiliendienstleister

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