Das Immobilienklima wird kritisch bewertet: Das Büroklima allerdings kann im Januar punkten Bild: Tim Reckmann ⁄

Während die Immobilienkonjunktur des Deutsche-Hypo-Index zum Jahresauftakt unbeeindruckt von Stimmungen positiv punktet (um 1,4 Prozent auf 284,7 Zählerpunkte im Vergleich zum Vormonat), sinkt das Immobilienklima um 1,9 Prozent auf aktuell 137,5 Zählerpunkte. Hauptgrund für den Rückgang sind das Investmentklima mit einem Minus von 1,4 Prozent auf 144 Zähler und das Ertragsklima mit einem Minus von 2,4 Prozent auf 131,1 Zählerpunkte.

Das Immobilienklima wird von den Experten damit zum dritten Mal in Folge negativ bewertet. Der Jahresauftakt 2017 ergibt ein sehr gemischtes Bild. In der Januarumfrage kann nur beim Büroklima eine positive Entwicklung festgestellt werden. Nach zwei Monaten mit Verlusten steigt es um 1,3 Prozent auf 143,9 Punkte.

Hotelklima zeigt die größten Verluste

Die vier anderen Klimasegmente verzeichnen zum Teil starke Rückgänge. Mit einem Minus von 9,4 Prozent zeigt das Hotelklima die größten Verluste und muss mit 127,4 Punkten das schlechteste Ergebnis seit Einführung des Teilindikators hinnehmen. Im Ranking bleibt es aber auf dem vorletzten Platz vor dem Handelsklima, das mit einem Rückgang von 5,6 Prozent auf 112,1 Punkte ebenfalls hohe Verluste aufweist. Einen geringeren Wert erreichte es zuletzt im Oktober 2012 (109,1).

Der Wert des Logistiklimas reduziert sich zum dritten Mal in Folge, diesen Monat um 2,8 Prozent auf 142,5 Punkte. Somit wechselt es mit dem Büroklima die Plätze und ordnet sich auf Rang drei ein. Die geringsten Verluste wurden beim Wohnklima registriert. Es sinkt marginal um 0,1 Prozent auf 165,5 Punkte.

Schlagworte zum Thema:  Investment, Immobilienkonjunktur

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