| Deutsche Hypo

Immobilienklima steigt um 5,5 Prozent

Frühlingsstimmung am Immobilienmarkt
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die gute Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt hat sich im Februar 2015 noch einmal verbessert. Der Anstieg von 5,5 Prozent auf 139 Zählerpunkte bei der Befragung zum Deutsche-Hypo-Index wurde nur zwischen April und Juli 2011 übertroffen. Die Immobilienkonjunktur steht dem Klima mit einem Plus von knapp fünf Prozent kaum nach.

Im Januar erreichte das Immobilienklima mit einem Zuwachs von 5,2 Prozent einen Wert von 131,7 Zählerpunkten. Im Februar waren sowohl das Investment-, als auch das Ertragsklima treibende Kräfte, die beide jeweils Steigerungsraten von mehr als fünf Prozent verzeichneten. Das Investmentklima liegt mit 150,9 Zählerpunkten dabei auf einem neuen Höchststand.

Industrieklima auf neuem Höchststand

In der Februarbefragung 2015 verzeichneten alle Immobiliensegmente steigende Klimawerte. Während das Handelsklima mit einem Anstieg von acht Prozent die höchste Steigerung erzielt und dabei mit 135,4 Zählerpunkten mittlerweile oberhalb des Bürosegments liegt, kann das Industrieklima mit 149,9 Zählerpunkten einen neuen Höchstwert verzeichnen.

Zwar fällt das Wachstum in diesem Segment mit einem Plus von 5,8 Prozent etwas geringer aus, es ist aber das einzige Segment, welches seit dem vergangenen September kontinuierlich ansteigt. Es fehlt damit nicht mehr viel bis zur Ablösung des Spitzenreiters Wohnklima. Dies spiegelt die Situation des Immobilieninvestmentmarkts gut wider.

Auch die Immobilienkonjunktur mit Allzeithoch

Auch die Immobilienkonjunktur kann im Februar 2015 einen Anstieg verzeichnen. Mit einem Plus von 4,9 Prozent klettert der Kompositindikator auf 256,4 Indexpunkte und erzielt damit ein neues Allzeithoch. Demnach stimmt auf dem deutschen Immobilienmarkt die gefühlte Lage sehr gut mit der tatsächlichen Ist-Situation überein.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonjunktur

Aktuell

Meistgelesen