08.03.2016 | Deutsche Hypo

Immobilienklima steigt im März wieder leicht an

Doch noch Frühling: Das Immobilienklima legt im März erstmals seit November 2015 wieder leicht zu.
Bild: by-sassi ⁄

Seit Ende 2015 waren die Werte bei Immobilienklima und -konjunktur stetig leicht gesunken. In der Märzbefragung zum Deutsche-Hypo-Index stieg der Wert beim Immobilienklima wieder leicht um 0,1 Prozent und stabilisiert sich bei 138,3 Zählerpunkten. Auch die Assetklassen Büro, Handel und Logistik vermelden eine leicht positive Entwicklung. Zudem sind die Rückgänge bei der Immobilienkonjunktur nicht so stark wie noch im Vormonat.

Damit ist der Rückgang beim Immobilienklima vorerst gestoppt. Die Auswertung der 99. Monatsbefragung des Deutsche-Hypo-Immobilienkonjunktur-Index zeigt, dass trotz aktueller Unsicherheiten aufgrund der weiterhin anhaltenden Flüchtlingswelle die Akteure der Immobilienwirtschaft die damit verbundenen Risiken weitestgehend ausblenden beziehungsweise neutraler beurteilen.

Die Entwicklung beim Immobilienklima lässt der Deutschen Hypo zufolge wieder auf eine positivere Zukunft hoffen. Die Zunahme resultiert dabei aus der Verbesserung des Ertragsklimas (0,8 Prozent). Das Investmentklima fällt hingegen um 0,6 Prozent auf derzeit 145,4 Zählerpunkte.

Büro, Handel und Logistik im Plus

Während im Vormonat nur beim Wohnklima Zuwächse verzeichnet werden konnten, sind in der aktuellen Umfrage mit Büro, Handel und Logistik gleich drei Segmente im Plus. Mit einer Steigerung von 2,5 Prozent konnte beim Handelsklima zwar die positivste Entwicklung festgestellt werden. Mit aktuell 124,4 Zählerpunkten rangiert es dennoch im Vergleich der Segmente weiterhin auf dem letzten Platz.

Das Büroklima verbessert sich um 0,8 Prozent auf 137,6 Zählerpunkte und das Logistikklima um ebenfalls 0,8 Prozent auf 141,2 Zählerpunkte. Die höchsten Verluste wurden beim Hotelklima registriert. Mit einem Rückgang von 3,8 Prozent steht es derzeit bei 135,4 Zählerpunkten. Dieser zweite Verlust in Folge hat zur Konsequenz, dass sich das Hotelklima nun hinter dem Logistikklima auf dem vorletzten Platz einordnen muss.

Erstmals im laufenden Jahr rutscht auch das Wohnklima ins Minus. Durch den Rückgang von 2,5 Prozent verzeichnet es im März dennoch weiterhin hohe 162,8 Zählerpunkte.

Weiterhin Verluste bei der Immobilienkonjunktur

Die Immobilienkonjunktur zeigt im März 2016 das dritte Negativwachstum in Folge. Die Verluste sind mit 1,1 Prozent auf aktuell 267,6 Zählerpunkte jedoch nicht mehr so deutlich wie im Vormonat (minus 2,5 Prozent).

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Immobilienkonjunktur adäquat zum Immobilienklima im kommenden Monat stabilisiert oder sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen und in einer Trendwende münden wird. Eine negative Entwicklungsperiode, die länger als drei Monate angehalten hat, wurde zuletzt im Zeitraum Juli bis November 2014 festgestellt.

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