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Immobilienklima lässt im Januar leicht nach

Im Januar 2016 stieg der Klimawert erstmals seit fünf Jahren nicht
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Immobilienklima im Deutsche Hypo-Index verzeichnet im Januar mit 140,3 Zählerpunkten einen leichten Rückgang von 0,9 Prozent im Vergleich zum Dezember. Die 1.000 Befragten bewerten damit die Investitionsmöglichkeiten negativer als noch im Vormonat. In den vergangenen fünf Jahren wurde zu Jahresbeginn jeweils ein höherer Klimawert als im Dezember des Vorjahres registriert.

Hauptgrund für das Absinken ist ein Minus von 3,2 Prozent beim Investmentklima, das aktuell 147,9 Zählerpunkte aufweist. Auch die Immobilienkonjunktur ist um 0,3 Prozent gefallen und liegt bei 277,5 Punkten.

Das Ertragsklima dagegen steigt im Januar um 1,5 Prozent auf 132,9 Zählerpunkte leicht an. Die Befragten gehen also von etwas mehr Flächennachfragen und positiven Entwicklungspotenzialen bei den Mieten aus.

Handelsklima verliert sechs Prozent

Wie bereits im Vormonat verliert das Handelsklima auch im Januar 2016 an Punkten. Der Rückgang von sechs Prozent ist sogar noch höher als zum Jahresende 2015 (minus 1,5 Prozent) ausgefallen. Mit aktuell 123,2 Zählerpunkten liegt es auf dem letzten Platz und der Abstand zum nächstbesseren Segment Büro beträgt 15,5 Zählerpunkte. So eine hohe Differenz gab es seit Erhebungsbeginn noch nie.

Das Bürosegment konnte hingegen seit Oktober 2015 monatliche Steigerungen verzeichnen. Im Januar 2016 erhöhte sich der Wert um 0,5 Prozent auf 138,8 Zählerpunkte. Am besten performt hat das neu in die Erhebung aufgenommene Hotelklima. Im Vergleich zum Vormonat erfolgte eine Steigerung von einem Prozent auf 142,4 Zählerpunkte.

Ebenfalls positive Entwicklungen sind beim Wohn- und Logistikklima ersichtlich. Hier wurden leichte Zuwächse von 0,5 Prozent auf 166,4 Zählerpunkte beziehungsweise von 0,1 Prozent auf 147,5 Zählerpunkte festgestellt.

Verschnaufpause für die Immobilienkonjunktur

Ähnlich wie beim Immobilienklima fiel in der Vergangenheit auch bei der Immobilienkonjunktur der Januarwert oft höher aus als der Endwert des Vorjahres. Nachdem die Immobilienkonjunktur das Jahr 2015 jedoch mit einem absoluten Bestwert seit Erhebungsbeginn ausklingen ließ, gönnt sie sich zum Jahresauftakt 2016 eine kleine Verschnaufpause.

Der makroökonomische Teilindikator des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index verzeichnet im Januar marginale Verluste von 0,3 Prozent auf aktuell 277,5 Zählerpunkte.

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Haufe Online Redaktion

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