14.06.2016 | Deutsche Hypo

Immobilienklima im Juni leicht eingetrübt

Immobilienklima Mai bis Juni 2016
Bild: Bulwiengesa

Das Immobilienklima ist im Juni im Vergleich zum Vormonat leicht um 1,2 Prozent auf 137,9 Zählerpunkte gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau. Die aktuelle Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index zeigt, dass die Immobilienexperten die Lage weiterhin als stabil einschätzen. Der leichte Rückgang resultiert hauptsächlich aus der Abnahme des Ertragsklimas um 2,4 Prozent auf aktuell 130,2 Zählerpunkte.

Das Investmentklima bleibt mit einem marginalen Minus von 0,1 Prozent auf 145,7 Zählerpunkte weitestgehend stabil.

Nachdem im Mai noch alle Segmente Zuwächse verzeichnen konnten, punkten im Juni nur noch Büro und Logistik. Mit einem Plus von 1,4 Prozent erreicht das Logistikklima in der aktuellen Umfrage 145,3 Zählerpunkte und damit den zweitbesten Wert im laufenden Jahr.

Auch das Bürosegment erreicht mit einem Anstieg von 1,2 Prozent gute 137,7 Zählerpunkte, bleibt aber dennoch hinter dem Hotelklima im Ranking der Segmente auf Platz vier. Wurden beim Hotelklima im Vormonat noch die höchsten Zuwächse registriert, so zeigt es im Juni mit einem Minus von 4,5 Prozent die stärksten Verluste und positioniert sich bei 139,5 Zählerpunkten.

Ebenfalls vergleichsweise hohe Verluste sind beim Handelsklima zu erkennen. Mit einem Rückgang von 3,8 Prozent erreicht es nur noch 120,1 Zählerpunkte. Das Wohnklima bleibt trotz leichter Negativentwicklung mit 161,5 Zählerpunkten (minus 2,7 Prozent) nach wie vor stärkstes Segment.

Immobilienkonjunktur mit Top-Wert

Die Immobilienkonjunktur erreicht mit aktuell 275,8 Zählerpunkten auch in diesem Monat einen Top-Wert und steigt wie bereits im Mai sogar um 0,1 Prozent marginal an. Vor dem Hintergrund, dass die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als optimal zu bezeichnen sind, wird für die Immobilienkonjunktur auch in nächster Zeit ein vergleichsweise hohes Niveau erwartet.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonjunktur

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