24.11.2015 | Deutsche Hypo

Immobilienklima auf neuem Jahreshöchstwert

Frühlingsstimmung in der Immobilienwirtschaft
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Immobilienklima des Deutsche Hypo-Index hat sich im November gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent auf aktuell 142,2 Zählerpunkte verbessert. Damit übertrifft es den bisherigen Jahreshöchststand vom März mit 141 Punkten. Anstiege sind in den Segmenten Wohnen (plus 3,3 Prozent), Handel (plus 1,6 Prozent) und Büro (plus 1,5 Prozent) zu verzeichnen.

Die Immobilienkonjunktur, in die unter anderem Werte wie der DAX, DIMAX und das ifo-Geschäftsklima einfließen, erreicht seit dem Erhebungsbeginn 2008 einen neuen Höchststand mit 274,8 Punkten. Das ist ein Anstieg um 3,4 Prozent.

Die Steigerungen betreffen sowohl das Investment- als auch das Ertragsklima, das noch einen höheren Zuwachs ausweist. Das Ertragsklima lieferte mit einem Anstieg um 3,1 Prozent auf 134,6 Zählerpunkte jedoch die bessere Performance (Investmentklima plus 0,8 Prozent auf 150 Zählerpunkte).

Büro-, Handel- und Wohnklima im Aufwind

Den höchsten Zuwachs verzeichnete mit dem Anstieg von 3,3 Prozent auf 146,5 Zählerpunkte das Wohnklima, das Handelsklima hatte im Oktober noch um 8,1 Prozent zugelegt, im November nur noch um 1,6 Prozent auf 132,6 Zählerpunkte. Das Büroklima liegt mit dem Anstieg um 1,5 Prozent derzeit bei 137,8 Zählerpunkten. Das Industrieklima konnte in diesem Monat keine Zuwächse vorweisen und bleibt vergleichsweise stabil bei 146,5 Zählerpunkten (minus 0,2 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonjunktur

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