18.11.2014 | Destatis

5,2 Prozent mehr genehmigte Wohnungen

Die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser gingen um 3,2 Prozent zurück
Bild: Haufe Online Redaktion

Von Januar bis September 2014 wurde in Deutschland der Bau von 212.600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,2 Prozent oder  10.400 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (minus 3,2 Prozent) und Zweifamilienhäuser (minus 5,1 Prozent) gingen zurück.

In Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten 2014 insgesamt 184.200 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Von dieser Zunahme profitierten allein Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 9,8 Prozent).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging von Januar bis September 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 140,6 Millionen Kubikmeter zurück. Ein Rückgang ist sowohl bei den öffentlichen Bauherren (minus 22,6 Prozent) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (minus 5,8 Prozent) festzustellen.

Bezogen auf die Gebäudeart wurde vor allem der Bau von Anstaltsgebäuden (minus 32,5 Prozent, beispielsweise Krankenhäuser oder Kasernen) sowie von landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden (minus 23,9 Prozent) deutlich weniger genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsbau

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