20.11.2015 | Deloitte

71 Prozent der Immobilien-CFOs planen höhere Investments

Investitionen sind primär in Deutschland (35 Prozent) geplant
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Stimmung unter deutschen Immobilien-CFOs steigt: Die Unternehmen rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem deutlichen Umsatzwachstum. Das zeigt eine aktuelle Studie von Deloitte. Zwei Drittel der CFOs planen demnach, ihre Investitionen zu erhöhen. Davon wollen 35 Prozent durch Firmenübernahmen und Zukäufe wachsen. Ganz oben auf der Agenda steht außerdem die Optimierung des Talentmanagements.

Jeweils 24 Prozent der insgesamt 151 befragten CFOs gaben an, mit ihren Unternehmen die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen zu planen beziehungsweise in neue Märkte expandieren zu wollen. Innovation hingegen spielten bei den an der Studie teilnehmenden deutschen Großunternehmen (Umsatz >500 Millionen Euro) eher eine untergeordnete Rolle – in der restlichen Wirtschaft steht Innovation hingegen auf Platz 2 der Top-Prioritäten.

Um die Ziele zu realisieren, wollen die Unternehmen der Studie zufolge auch neue Mitarbeiter einstellen. In der restlichen Wirtschaft plant nur eine kleine Minderheit die Beschäftigtenzahl zukünftig zu erhöhen.

Starke Binnenorientierung

Mit Blick auf die globale Umsatzerwartung und Investitionsplanung der Immobilien-CFOs wird die starke Binnenorientierung der Branche bestätigt. In der restlichen Wirtschaft erwarten die CFOs das höchste Umsatzwachstum ihres Unternehmens in den USA (35 Prozent), gefolgt von Westeuropa (22 Prozent) und Asien (22 Prozent). Investitionen sind primär in Deutschland (35 Prozent), den USA (21 Prozent) und China (15 Prozent) geplant.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Wachstum, Investment

Aktuell

Meistgelesen