| Savills

Deals mit Gewerbeportfolios um 48 Prozent rückläufig

Handelsimmobilien hatten einen Anteil von 62 Prozent am Transaktionsvolumen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Am deutschen Markt für Gewerbeportfolios wurde dem Immobiliendienstleister Savills zufolge im ersten Quartal 2015 ein Transaktionsvolumen von rund 2,8 Milliarden Euro erreicht. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet das einen Rückgang um 48 Prozent. 62 Prozent des Transaktionsvolumens entfielen auf die Assetklasse Handelsimmobilien.

Angesichts der Vielzahl und Größe der Gewerbeimmobilienpakete, die sich aktuell in der Vermarktung befinden, rechnet Savills für die kommenden Quartale mit höheren Transaktionsvolumina.

In den ersten drei Monaten des Jahres prägten in erster Linie Handelsimmobilienpakete das Marktgeschehen. So entfielen zehn der insgesamt 33 Transaktionen auf diese Nutzungsart und auch der größte Deal – die Übernahme von Corio durch Klépierre – ist dem Handelsimmobiliensegment zuzuordnen.

Entsprechend entfielen 62 Prozent des Transaktionsvolumens auf Handelsimmobilien. Auf Büroimmobilienpakete entfielen elf Prozent. Im weiteren Jahresverlauf dürfte der Büroanteil jedoch deutlich ansteigen, da die Mehrzahl der im Markt befindlichen Portfolios Büroportfolios sind.

Die größte Käufergruppe bildeten Immobilien-AGs und REITs mit einem Ankaufsvolumen von zirka 1,6 Milliarden Euro, gefolgt von Private-Equity-Fonds (zirka 0,4 Milliarden Euro) und Spezialfonds (zirka 0,2 Milliarden Euro). Mehr als 80 Prozent des Transaktionsvolumens entfielen auf ausländische Käufer, wobei französische (51 Prozent des Gesamtvolumens), britische (17 Prozent) und US-amerikanische Investoren (14 Prozent) die Top 3 bilden.

Lesen Sie auch:

Personalie: Neuer Senior Consultant Investment bei Savills

Personalie: Savills beruft Aspiotis zum Geschäftsführer

Transaktion: Publity kauf "Büropark am Einsteinring" bei München

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Gewerbeimmobilien

Aktuell

Meistgelesen