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Deals mit Gewerbeimmobilien auf 13,4 Milliarden Euro gesteigert

München ist Spitzenreiter
Bild: MEV-Verlag, Germany

Das Transaktionsvolumen auf dem gewerblichen Immobilienmarkt der deutschen Top-7-Städte belief sich German Property Partners zufolge im dritten Quartal 2014 auf 13,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahm das Ergebnis um rund ein Fünftel zu. Spitzenreiter ist München mit 3,38 Milliarden Euro, was einem Plus von 35,4 Prozent entspricht.

Mit zwei Ausnahmen legten die Transaktionsvolumina an allen sieben Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Köln, Stuttgart) um Steigerungsraten im zweistelligen Bereich zu. Spitzenreiter war erneut München mit einem Zuwachs von 35,4 Prozent auf das mit 3,38 Milliarden Euro höchste Transaktionsvolumen aller Standorte.

Die nächsthöheren Transaktionsvolumina jeweils über zwei Milliarden Euro wurden in Berlin (2,59 Milliarden Euro), Hamburg (2,40 Milliarden Euro) und Frankfurt (2,17 Milliarden Euro) registriert. In Berlin resultierte das gute Ergebnis in erster Linie aus einer höheren Zahl von Großdeals über 80 Millionen Euro.

Der zweithöchste Zuwachs zum Ende des dritten Quartals mit 33,3 Prozent in Hamburg lässt sich auf fünf Abschlüsse im dreistelligen Millionenbereich zurückführen. In Frankfurt sank der Wert der gehandelten gewerblichen Immobilien minimal um 3,1 Prozent, obwohl mit 89 Transaktionen in den ersten drei Quartalen bereits mehr Objekte und Grundstücke veräußert wurden als im Gesamtjahr 2013.

Bisher größte Transaktion: Veräußerung der "Portigon-Zentrale" in Düsseldorf

Düsseldorf verzeichnete mit 1,58 Milliarden Euro das fünfthöchste Transaktionsvolumen, was in erster Linie auf den größten und den drittgrößten an den Top-7-Standorten registrierten Abschluss überhaupt in den ersten neun Monaten zurückzuführen war. Das Stuttgarter Ergebnis legte um 26,2 Prozent auf 820 Millionen Euro zu, während das Kölner Transaktionsvolumen um 5,5 Prozent leicht auf 450 Millionen Euro sank.

Die Veräußerung der "Portigon-Zentrale" in der Düsseldorfer Herzogstraße 15 von Portigon an Blackstone für rund 350 Millionen Euro war die bisher größte registrierte Transaktion in den deutschen Top-7-Standorten. Bei dem nächstgrößeren Abschluss handelte es sich um das von der Commerzbank an Patrizia verkaufte Polizeipräsidium Frankfurt im Rahmen des "Leo1-Portfolios“ in der Adickesallee 70 für rund 340 Millionen Euro. Zu einem Wert von 290 Millionen Euro erwarb die Allianz im Rahmen des drittgrößten Geschäfts das Büro- und Einzelhandels-Objekt "KÖ-Galerie" in der Düsseldorfer Königsallee 58-60 von Blackstone.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Gewerbeimmobilien

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