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Chinesische Versicherungsfonds investieren 14 Milliarden US-Dollar im Ausland

Mangel an Prime-Immobilien in chinesischen Metropolen treibt Investoren ins Ausland
Bild: Haufe Online Redaktion

Investoren aus China haben ausländische Prime-Büroimmobilien im Fokus. CBRE zufolge verfügen chinesische Versicherungsfonds über rund 14 Milliarden US-Dollar für Anlagen im Ausland. UK, die USA, Kanada, Singapur, Hong Kong und Australien werden die wichtigsten Zielmärkte sein.

Angesichts des aktuellen Mangels an Prime-Immobilien in den wichtigsten chinesischen Metropolen und des kurzfristigen Risikos eines Überangebots in den Sekundär- und Tertiärmärkten Chinas werden hochwertige Prime-Büroimmobilien in den wichtigsten Städten weltweit sehr gefragt sein.

Die chinesischen institutionellen Investoren sind verglichen mit Pensionsfonds, Versicherungsfonds und Staatsfonds aus anderen Regionen hinsichtlich grenzüberschreitender Immobilieninvestitionsstrategien relativ neu im Markt. Allerdings haben chinesische institutionelle Investoren damit begonnen, ihre Investitionen in Immobilienmärkten im Ausland zu intensivieren.

Im Jahr 2012 belief sich das Gesamtvermögen der chinesischen Versicherungsinstitutionen auf 1,2 Billionen US-Dollar (898 Milliarden Euro). Neue gesetzliche Regelungen ermöglichen es diesen Institutionen, bis zu 15 Prozent ihres Vermögens in nicht selbstgenutzte Immobilien zu investieren. So sind derzeit über 180 Milliarden US-Dollar (134,7 Milliarden Euro) für Immobilieninvestments verfügbar.

Konzentration liegt auf internationalen Gateway-Cities

Aufgrund des Anlageverhaltens von Versicherungsfonds in den entwickelten Märkten in den vergangenen Jahren und unter der Annahme einer Aufteilung im Verhältnis von 80:20 zwischen dem inländischen und dem ausländischen Markt errechnet sich ein potenzielle Investmentvolumen von bis zu 14,4 Milliarden US-Dollar (10,78 Milliarden Euro), das chinesische Versicherer in ausländische Immobilien investieren könnten.

Anlagefähige Immobilien sind in der asiatisch-pazifischen Region noch immer begrenzt, wenn man sie mit Nordamerika und Europa vergleicht. Aus diesem Grund werden sich die chinesischen institutionellen Investoren auf Investitionsmöglichkeiten bei Prime-Büroimmobilien auf internationale Gateway-Cities konzentrieren. Diese sind auf kurze Sicht in der Lage, eine stabile Anlagerendite zu generieren.

Märkte, die sich durch eine hohe Transparenz auszeichnen – darunter Großbritannien, die USA, Kanada und Australien sowie asiatische Märkte, die an das chinesische Festland angrenzen und kulturell ähnlich sind wie etwa Hong Kong, Singapur, Malaysia und Thailand – werden in Zukunft vermutlich die wichtigsten Anlageziele der chinesischen Immobilieninvestoren sein.

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