30.01.2013 | Schroder Property

Chinesische Immobilienwerte steigen um zehn bis 15 Prozent

Das Jahr 2012 war ein positives Jahr für chinesische Wohnungsbauträger
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Immobilien-Investor Schroder Property sieht China in diesem Jahr als günstige Region, gemessen am Abschlag auf den Nettoinventarwert (NAV). Man rechne für das Jahr 2013 mit einem Anstieg chinesischer Immobilienwerte um 15 Prozent.

Das Jahr 2012 war ein positives Jahr für hochwertige chinesische Wohnungsbauträger. Ihre Aktienkurse stiegen zwischen 50 bis 130 Prozent. Des Weiteren erreichten sie ihr Umsatzziel für das Gesamtjahr bereits im September 2012, und die Umsatzzahlen blieben bis Jahresende auf hohem Niveau.

"Nach einem so starken Anstieg wäre in der Regel Vorsicht geboten, doch die aktuellen Kurse von Immobilientiteln liegen noch immer unter ihren langfristigen Durchschnittsabschlägen auf den NAV", sagt Jim Rehlaender, Manager des Schroder International Selection Fund Global Property Security. Selbst wenn man von einem Nullwachstum ausgehe, ergebe sich aus dem Abschlag auf den NAV gegenüber dem langfristigen Durchschnitt ein Aufwärtspotenzial von zehn bis 20 Prozent.

Mit der Einführung einer speziellen Stempelsteuer hat die Regierung Hongkongs versucht, die Preisanstiege auf dem Wohnimmobilienmarkt zu bremsen. Infolgedessen fielen die Kursanstiege von Immobilienaktien in Hongkong im vergangenen Jahr moderater aus als in China. "Wir erwarten für 2013 jedoch eine Erholung der Umsätze bei chinesischen Wohnimmobilien. Wir konzentrieren uns weiterhin auf gewerbliche Immobilien, da das Angebot in diesem Bereich knapp ist", so Rehlaender.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienmarkt

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