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Deutsche Büromärkte vergleichsweise günstig

Frankfurter Büros sind im weltweiten Vergleich relativ günstig
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Londoner Westend bleibt der teuerste Büromarkt weltweit mit monatlichen Kosten von 180,42 Euro pro Quadratmeter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobiliendienstleisters CBRE. Als einzige deutsche Stadt unter den Top 50 befindet sich Frankfurt auf Platz 41 mit rund 46,24 Euro pro Quadratmeter.

Auf dem zweiten Platz liegt Hong Kong mit monatlich 157,42 Euro pro Quadratmeter; auf dem dritten Platz folgt die Finance Street in Peking mit 126,25 Euro pro Quadratmeter. Der Pekinger Central Business District kommt mit 121,75 Euro pro Quadratmeter auf den vierten Platz. Platz fünf nimmt Moskau mit 112,48 Euro pro Quadratmeter ein. Damit führt Asien mit drei der fünf teuersten Bürostandorte die Liste an.

Frankfurt am teuersten in Deutschland

Als einzige deutsche Stadt unter den Top 50 der teuersten Büromärkte weltweit befindet sich Frankfurt auf Platz 41. Dort liegen die Kosten bei rund 46,24 Euro pro Quadratmeter. Danach folgen München mit 40,44 Euro pro Quadratmeter und Hamburg mit 29,14 Euro pro Quadratmeter. "Im internationalen Vergleich sind die Bürokosten in Deutschland immer noch sehr günstig, die Entwicklung ist aber durchweg positiv", erläutert Carsten Ape, Head of Agency Germany bei CBRE. In den vergangenen zwölf Monaten stiegen etwa die Bürokosten in München um 4,2 Prozent und in Berlin um 1,2 Prozent. In Frankfurt und Hamburg gab es keine Veränderungen.

Bürokosten steigen in Amerika am stärksten

In den USA, wo sich die Immobilienfundamentaldaten weiterhin deutlich verbessern, sind die Bürokosten im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent am stärksten gestiegen. Insgesamt befinden sich fünf der zehn Märkte mit den am schnellsten wachsenden Bürokosten in den Vereinigten Staaten. Weltweit stiegen die Kosten an den Top-Büromärkten um 2,3 Prozent.

In der Region Asien-Pazifik gab es ein Plus von 2,9 Prozent. Währenddessen blieb die Entwicklung in der Region EMEA zurück und die Kosten sanken um 0,1 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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