03.12.2013 | CBRE

Bürofertigstellungen legen bis Jahresende um 30 Prozent zu

In London soll die Fertigstellungsrate von Büroflächen 2014 um 68 Prozent zulegen
Bild: Marius Pothmann ⁄

Die Zahl fertiggestellter Büroimmobilien wird bis Ende 2013 verglichen mit dem Vorjahr europaweit um etwa 30 Prozent steigen. Das liegt dem Immobiliendienstleister CBRE zufolge am verstärkten Bau von Büros in Schlüsselmärkten wie London, Warschau, Moskau und Paris. In London soll bis Jahresende 2014 der höchste Stand seit elf Jahren erreicht werden.

In 2014 wird das Gesamtfertigstellungsniveau in EMEA um weitere 17 Prozent steigen. Ein wichtiger Motor dieser Entwicklung ist die Fertigstellungsrate von Büroflächen in London, die bis Ende 2014 voraussichtlich um 68 Prozent zunehmen wird. Sie wird mit 624.000 Quadratmetern den höchsten Stand seit 2003 erreichen.

Auch in Amsterdam wird die Quote der geplanten Büroimmobilien bis Ende 2014 um 57 Prozent auf 55.000 Quadratmeter wachsen, in Frankfurt um 52 Prozent auf 314.000 Quadratmeter – wovon 104.000 Quadratmeter auf den Neubau der Europäischen Zentralbank entfallen, die auf dem Areal der ehemaligen Großmarkthalle ihren neuen Sitz errichtet – und in Moskau um insgesamt 51 Prozent auf beeindruckende 1.300.000 Quadratmeter. Die Fertigstellungen in Paris und Warschau werden 2014 voraussichtlich ähnlich hoch sein wie die momentan verzeichneten Werte. Wenngleich ein Großteil der neuen Büroflächen bereits vorvermietet ist, gibt es etliche größere spekulative Projekte, die das Angebot für Nutzer im Spitzensegment verbessern werden.

Beispiele für wichtige spekulative Büroentwicklungen

Immobilie

Markt

Größe (qm)

Fertigstellung

20 Fenchurch Street

London

62.100

Q1 2014

122 Leadenhall Street

London

57.000

Q3 2014

TaunusTurm

Frankfurt

60.000

Q1 2014

Tour Eqho

Paris

(La Défense)

70.800

Q3 2013

Majunga

Paris

(La Défense)

57.900

Q1 2014

Mercury City

Moscow

87.900

Q3 2013

Quelle: CBRE

Außerhalb dieser Schlüsselmärkte sind die Fertigstellungsniveaus in den meisten europäischen Märkten im Zuge der wirtschaftlichen Schwächung unterhalb der Trendrate geblieben. Die fertiggestellten Flächen gehen vor allem auf die Vorvermietung zurück.

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