08.05.2015 | CBRE

53 Prozent der Immobilieninvestoren planen Zukäufe

27 Prozent sehen in Asien ihre Top-Standorte für Investitionen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

53 Prozent der weltweit tätigen Immobilieninvestoren beabsichtigen, die Zahl ihrer Akquisitionen im Jahr 2015 zu erhöhen. Dies ist ein Ergebnis der Studie des Dienstleisters CBRE. Mit 38 Prozent (2014: 28 Prozent) ist der Anteil derer gestiegen, die Investitionen außerhalb ihrer eigenen Region vorsehen. Deutschland steht an zweiter Stelle der europäischen Zielregionen.

An erster Stelle der Zielregionen liegt dabei mit einem Anteil von 31 Prozent vor allem Westeuropa. 27 Prozent sehen in Asien ihre Top-Standorte für Investitionen. Deutschland steht an zweiter Stelle der europäischen Zielregionen und auf Stadtebene kommen die deutschen Top-Standorte zusammen auf 14 Prozent. Auf dem deutschen Markt haben institutioneller Investoren aus dem Ausland im Jahr 2014 mit einem Transaktionsvolumen von knapp 18,5 Milliarden Euro den Wert des Vorjahres (9,4 Milliarden Euro) verdoppelt.

Auch im Logistikbereich sind ausländische Investoren in Deutschland tonangebend (Anteil 2014 am gesamten Transaktionsvolumen: 59 Prozent).

London ist Zielregion Nummer eins

London bleibt nach wie vor die Top-Zielregion für Investments. Auch das Interesse für andere Metropolen wie Tokio, Sydney, New York und Paris ist gleichbleibend hoch. Auffällig ist jedoch, dass auch Städte wie Madrid, Dallas und Seattle zunehmend interessanter für Investoren werden und sich in die ersten zehn Städten einreihen.

Dabei ist auch das Interesse der Investoren aus der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) und Nordamerika für Value-Add- sowie opportunistische Investments gestiegen. Im Gegensatz hierzu interessieren sich Investoren aus der Region Asien-Pazifik mit einem Anteil von 43 Prozent verstärkt für Prime Core-Immobilien. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 29 Prozent.

Industrie- und Logistikimmobilien attraktiv für Investoren

Büro- und Industrieimmobilien bleiben mit 33 Prozent beziehungsweise 29 Prozent die bevorzugten Anlageklassen. Das Interesse der Investoren im Industrie- und Logistiksegment wird insbesondere durch den derzeitigen Strukturwandel im Handelssegment und den wachsenden Stellenwert des E-Commerce angetrieben, wenngleich in diesem Bereich nur eine begrenzte Menge an verfügbaren Angeboten für Investitionen zur Verfügung steht.

Rund die Hälfte der an der Umfrage beteiligten Investoren hat angegeben, dass die "Preisfindung" mit das größte Hindernis darstellt, um auf dem Markt aktiv zu werden. Für weitere 21 Prozent gehören die "Verfügbarkeit von Immobilien" sowie für 19 Prozent der "Wettbewerb mit anderen Investoren" mit zu den größten Herausforderungen.

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