25.10.2012 | Jones Lang LaSalle

Bürospitzenmiete steigt nur noch in München und Stockholm

Stockholms Spitzenmieten sind im dritten Quartal am deutlichsten gestiegen
Bild: Katharina Wieland-Müller ⁄

Im 3. Quartal 2012 haben die Spitzenmieten für Büroflächen weiter nachgegeben, wie der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle zeigt. Nur in zwei Märkten ist die Spitzenmiete gestiegen: In München (+1,7 %) und Stockholm (+2,3%).

Einen Rückgang weist die Spitzenmiete in Madrid (-2,0%), Mailand (-1,9%) sowie in Den Haag (-2,4%) und Utrecht (-2,3%) auf. In allen vier Städten lasten die Auswirkungen der Schuldenkrise und die Sparmaßnahmen schwer auf der jeweiligen Wirtschaftsleistung und dem lokalen Arbeitsmarkt.

Zwar gehört auch Paris zu den Märkten mit einer Negativentwicklung der Spitzenmiete (-1,9%). Mietzuwächse gab es aber dort im zentralen Geschäftsbezirk (CBD) auf Basis eines ausgeprägten Missverhältnisses von Angebot und Nachfrage. Insgesamt ist die Spitzenmiete in 17 Märkten über das Quartal stabil geblieben.

Die Immobilienuhr von Jones Lang LaSalle zeigt die zunehmende Polarisierung, mit immer mehr Märkten, die sich weiter in Richtung 12 Uhr ("Verlangsamtes Mietpreiswachstum) und 6 Uhr ("Verlangsamter Mietpreisrückgang") bewegen. Mit Mailand und Zürich haben zwei Märkte die 12 Uhr-Position ("Beschleunigter Mietpreisrückgang") bereits überschritten.

Bis Jahresende könnte der aggregierte Mietpreisindex im besten Fall unverändert bleiben. Auch in noch recht gesunden Märkten wie denen in Deutschland und Skandinavien, aber auch in London, dürfte die Dynamik nachlassen, Märkte, die sich inmitten der Eurozonen-Krise befinden, werden voraussichtlich weitere Mietpreisrückgänge verzeichnen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie, Büromiete

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