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Büroobjekte steigern Investmentumsatz um fast 50 Prozent

Der größte Teil des Umsatzes entfällt mit 12,81 Milliarden Euro auf Einzeldeals.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 15,52 Milliarden Euro haben Büroobjekte ihr Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Damit erreichten sie das zweitbeste Ergebnis nach 2007. Der zehnjährige Durchschnitt wurde um 73 Prozent übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) am Rande der Expo Real.

Der größte Teil des Umsatzes (83 Prozent) entfällt mit 12,81 Milliarden Euro auf Einzeldeals, die gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 63 Prozent zugelegt haben. Büropakete tragen bislang 2,7 Milliarden Euro (17 Prozent) zum Investmentumsatz bei. Mit plus acht Prozent fiel ihre Zunahme allerdings wesentlich geringer aus. Knapp 83 Prozent des Resultats wurden auch in diesem Segment mit großen Portfolios im dreistelligen Millionenbereich realisiert.

80 Prozent des Ergebnisses entfällt auf Big Six

Die sogenannten Big-Six-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München) erzielten laut der Analyse einen Investmentumsatz von gut 12,36 Milliarden Euro, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 67 Prozent entspricht.

Dass Investoren trotz einer Zunahme von Transaktionen in B-Standorten immer noch stark auf die ökonomisch stabilen deutschen Metropolen fokussieren, zeigt sich auch daran, dass 80 Prozent des gesamten Ergebnisses auf die Big-Six-Standorte entfallen.

An die Spitze gesetzt hat sich Frankfurt mit 3,44 Milliarden Euro und einer Umsatzsteigerung um 122 Prozent. Auf Position zwei findet sich München mit 2,99 Milliarden Euro (+ 46 Prozent). Auch in den Großstädten ab 250.000 Einwohnern hat das Transaktionsvolumen bezogen auf Einzeldeals um 29 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro zugenommen. Gleiches gilt für kleinere Standorte bis 100.000 Einwohner, wo 277 Millionen Euro (+ 131 Prozent) umgesetzt wurden. Mittelgroße Städte zwischen 100.000 und 250.000 Einwohnern mussten dagegen Verluste hinnehmen (366 Millionen Euro, -18 Prozent).

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Schlagworte zum Thema:  Büroimmobilie, Investment, Umsatz, Expo Real

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