16.03.2016 | Studie

Büromieten an deutschen B-Standorten: Stärkstes Wachstum mit 7,6 Prozent in Aachen

In Aachen stieg die Büromiete im Jahresvergleich am stärksten
Bild: Christoph Froning ⁄

Die Büromieten in den 14 deutschen B-Städten sind im zweiten Halbjahr 2015 im Mittel um 1,8 Prozent auf 8,24 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die sieben A-Städte verzeichneten im selben Zeitraum nur 1,2 Prozent Wachstum auf durchschnittlich 13,25 Euro. Im Jahresvergleich verzeichnete Aachen das stärkste Plus (7,6 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Immobiliendienstleisters Corpus Sireo und des Forschungsinstituts Empirica.

Auf Jahressicht haben sich die B-Städte mit einem Plus der Angebotsmieten von 1,9 Prozent entwickelt, die A-Standorte lagen bei plus 1,8 Prozent. Vor allem die Volatilität war in den Regionalzentren geringer als in den Top-Metropolen. Über das gesamte Jahr 2015 hinweg lagen die Mieten im Durchschnitt der untersuchten 14 Städte immer im Plus, während sie an den A-Standorten schwankten.

Deutliche Unterschiede zwischen den Städten

Die durchschnittlichen Angebotsmieten erreichten Ende 2015 an den B-Standorten zwischen 6,86 Euro pro Quadratmeter in Leipzig und 9,86 Euro in Wiesbaden. Die Unterschiede zwischen den Städten sind deutlich: Die Skala reicht von einem Rückgang der Angebotsmieten um minus 1,6 Prozent in Mannheim bis zu einen Anstieg von plus 7,6 Prozent in Aachen im Jahresvergleich 2014/2015.

Unter den 14 Potenzialstädten ist Essen mit vier Millionen Quadratmetern Gesamtmietfläche der viertgrößte Büromarkt. Seit 2008 ist die Durchschnittsmiete um 17 Prozent gestiegen, womit Essen zu den Städten mit dem größten Mietenanstieg im Bürosegment zählt.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienmarkt, Gewerbeimmobilien

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