| BNPPRE

Büroinvestments bundesweit mit starkem Umsatzplus

Rund 93 Prozent des Büroflächenumsatzes entfielen auf Single-Deals
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

In den ersten drei Quartalen 2012 wurden bundesweit rund 6,27 Milliarden Euro in Büroimmobilien investiert. Das ist eine Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 50 Prozent, wie eine Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ergibt.

Büroinvestments haben sich mit einem Anteil von zirka 42 Prozent klar an die Spitze aller Nutzungsarten gesetzt. "Mit Ausnahme der Boomjahre 2006 und 2007 wurde noch nie ein ähnlich gutes Ergebnis in den ersten neun Monaten erzielt", so Sven Stricker, Geschäftsführer und Bereichsleiter Investment von BNP Paribas Real Estate.

Nach einem verhaltenen zweiten Quartal zog der Umsatz im dritten Quartal wieder an und überbot mit 2,38 Milliarden Euro die bereits starken ersten drei Monate des laufenden Jahres (2,2 Mrd. €). Rund 93 Prozent (5,83 Mrd. €) des Gesamtvolumens entfallen auf Single-Deals, wohingegen Portfolio-Deals mit knapp sieben Prozent (434 Mio. €) einen geringen Anteil zum Ergebnis beigetragen haben.

Nicht überraschend ist auch, dass sich die Investoren nach wie vor stark auf hochwertige Objekte konzentrieren. Etwa zwei Drittel des Transaktionsvolumens in Büros wurden in Core- oder Core-Plus-Objekte investiert.

Big-Six-Standorte dominieren den Markt: München an der Spitze

An den Big-Six-Standorten wurden insgesamt 4,84 Milliarden Euro in Büroimmobilien investiert, was einer Steigerung von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Damit entfallen rund 77 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens auf die wichtigsten sechs Städte.

Zwischen den einzelnen Standorten sind allerdings deutliche Unterschiede erkennbar. Während einige Städte, wie Hamburg mit 565 Millionen Euro (- 18 %), Köln mit 229 Millionen Euro (-8 %) und Düsseldorf mit 311 Millionen Euro (-2 %), Rückgänge des Transaktionsvolumens verkraften mussten, konnten andere teilweise deutlich zulegen.

Hierzu gehört auch Frankfurt mit einem leichten Plus von vier Prozent (902 Mio. €). Klare Gewinner im laufenden Jahr sind aber bislang München mit einem Umsatz von 1,63 Milliarden Euro (+138 %) und Berlin mit 1,2 Milliarden Euro (+172 %).

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie, Investition

Aktuell

Meistgelesen