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Branchenklima im Mai weiter eingetrübt

Das einzige Plus verzeichnet im Mai das Handelklima
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Maibefragung des Deutsche Hypo-Index zeigt, dass die Branchenexperten die aktuelle Lage weiterhin skeptisch einschätzen. Mit einem Rückgang von -3,9 Prozent liegt das Immobilienklima derzeit bei 121,5 Zählerpunkten und damit auf dem niedrigsten Stand des laufenden Jahres.

Der Rückgang resultiert annähernd zu gleichen Teilen aus dem Sinken des Investmentklimas (-3,4 %) und des Ertragsklimas (-4,4 %). Das Handelklima erfährt im Mai 2012 als einziges Segment einen Zuwachs. Während es im Vormonat mit einem Rückgang von -7,5 Prozent noch die größten Verluste verzeichnete, steigt das Handelklima in der aktuellen Erhebungsperiode um 2,1 Prozent auf 123,1 Zählerpunkte.

Büroklima sinkt zum vierten Mal in Folge

Das Büroklima hingegen sinkt zum vierten Mal in Folge auf nunmehr 103,7 Zählerpunkte. Damit liegt es nur knapp über dem Wert zum Ende des vergangenen Jahres (Dezember 2011: 102,1 Zählerpunkte). Mit einem Rückgang von -8,6 Prozent ist die Abnahme im Vergleich zum April (-4,3 %) sogar doppelt so hoch. Das Wohnklima sinkt im Mai zum zweiten Mal in Folge. Der Verlust ist mit -2,3 Prozent – wie beim Büroklima – ebenfalls doppelt so hoch wie im
Vormonat (-1,0 %).

Immobilienkonjunktur sinkt leicht ab

Nachdem die Immobilienkonjunktur in den vergangenen drei Monaten stets Steigerungen verzeichnete, wird diese positive Entwicklung im Mai unterbrochen. Wie das Immobilienklima sinkt auch die Immobilienkonjunktur. Mit einer Abnahme von -1,0 Prozent auf 205,7 Zählerpunkte fällt der Verlust im Vergleich jedoch etwas geringer aus. Die Zwischentalsohle
scheint demnach wohl doch noch nicht endgültig überwunden zu sein.

Schlagworte zum Thema:  Index, Immobilien

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