30.06.2014 | BIZ

Demografie-Faktor dämpft Anstieg der Immobilienpreise

Überalterung sorgt für sinkende Immobilienpreise: Deutschland nimmt Spitzenplatz ein
Bild: Haufe Online Redaktion

Die alternde Gesellschaft entwickelt sich zum Bremsklotz bei der Entwicklung der Immobilienmärkte. Zu diesem Ergebnis kommt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). In Deutschland gehen die Ökonomen davon aus, dass dieser Faktor die Entwicklung der Immobilienpreise künftig um 1,5 Prozentpunkte pro Jahr belasten wird.

Die Bundesrepublik nimmt damit eine der Spitzenpositionen weltweit ein. Nur in Ländern wie Japan oder Korea sollte der demografische Faktor bei den Immobilienpreisen noch stärker zu Buche schlagen. Beide Länder leiden unter einer starken Überalterung der Gesellschaft.

Steigende Immobilienpreise in den deutschen Ballungszentren sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Wegen der Aussicht auf eine lange Phase mit Mini-Zinsen investieren viele Deutsche ihre Ersparnisse lieber in Häuser oder Wohnungen. Zuletzt hatten die Bundesbank und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor einer gefährlichen Preisblase am deutschen Immobilienmarkt gewarnt.

Die Bundesrepublik nimmt damit eine der Spitzenpositionen weltweit ein. Nur in Ländern wie Japan oder Korea sollte der demographische Faktor bei den Immobilienpreisen noch stärker zu Buche schlagen. Beide Länder leiden unter einer starken Überalterung der Gesellschaft.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Demografie

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