05.02.2015 | Immonet

Bestellerprinzip bremst Interesse an Immobilien als Kapitalanlage

48 Prozent der Befragten denken, dass künftig weniger investiert wird
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bestellerprinzip wirkt sich negativ auf die Attraktivität von Immobilien als Kapitalanlage aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobilienportals Immonet. Danach sehen drei Viertel der befragten Immobilienbesitzer im Bestellerprinzip eine starke finanzielle Belastung. Zwei Drittel befürchten, dass sie mit Einbußen von bis zu zehn Prozent bei Mieterträgen rechnen müssen.

Weitere Ergebnisse der Immonet-Studie verdeutlichen die Auswirkungen des Bestellerprinzips auf den Wohnungsmarkt: Aufgrund der niedrigen Renditeaussichten scheuen Vermieter Investitionen in ihre Immobilien.

So schätzen 48 Prozent der befragten Eigentümer, dass künftig weniger investiert werde. 40 Prozent rechnen zudem damit, dass aufgrund des Bestellerprinzips die Zahl der am Markt verfügbaren Mietwohnungen zurückgehen wird. Damit hätte das Bestellerprinzip zumindest Potenzial, die ohnehin angespannte Lage am Mietmarkt noch weiter zu verschärfen.

Wegen der Verunsicherung durch die geplanten Gesetze rechnet die Mehrzahl der IVD-Mitglieder mit weniger guten Umsätzen als 2014.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietpreisbremse

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