23.05.2016 | Europace

Bestandsimmobilien verteuern sich im April erneut um knapp zwei Prozent

Die Preise für Bestandsimmobilien legten im Jahresvergleich deutlich um rund acht Prozent zu
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich von März auf April erneut um 1,77 Prozent verteuert. Die Indizes für Wohnungen und Neubauhäuser gingen laut der aktuellen Auswertung des Europace Hauspreisindex EPX minimal um 0,01 Prozent zurück. Der Gesamtindex legte in diesem Zeitraum getrieben durch den Anstieg bei den Bestandsimmobilien um 0,55 Prozent auf 127,19 Punkte zu.

Eigentumswohnungen haben der Umfrage zufolge im Zeitraum von April 2015 bis April 2016 um 6,51 Prozent zugelegt, während neue Ein- und Zweifamilienhäuser im bundesdeutschen Durchschnitt seit April 2015 nur noch um 2,74 Prozent teurer geworden sind.

Der Gesamtindex stieg im April 2016 verglichen April 2015 um 5,73 Prozent. Die Preise für Eigentumswohnungen waren verglichen mit März etwa gleichbleibend (minus 0,01 Prozent), verglichen mit April 2015 legten sie jedoch um 6,51 Prozent zu. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den neuen Ein- und Zweifamilienhäusern mit minus 0,01 prozent gegenüber dem Vormonat. Hier war der Anstieg mit 2,74 Prozent auch im Jahresvergleich eher moderat.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im April 2016 gegenüber dem Wert von April 2015 um deutliche 8,33 Prozent. Im Oktober und November 2015 waren die Werte für Bestandshäuser zweimal in Folge zurückgegangen.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienpreis, Wohnimmobilien, Eigentumswohnung, Einfamilienhaus

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