08.07.2015 | ImmobilienScout24

Mietpreisbremse wirkt: Berliner Mieten sinken um drei Prozent

Mietpreise in Berlin leicht rückläufig
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Mietpreisbremse dämpft die Mietentwicklung in Berlin. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Juni 2015 sind die Angebotsmieten im Vergleich zum Mai um mehr als drei Prozent gesunken. Das zeigt eine Analyse des Portals ImmobilienScout24. Insgesamt sind rund 30.000 Mietobjekte in Berlin und in drei weiteren Städten ausgewertet wurden.

So liegt die derzeitige Medianmiete in Berlin laut der Analyse von ImmobilienScout24 aktuell bei 8,53 Euro pro Quadratmeter nettokalt.

"Unsere Daten zeigen, dass die Mietpreisbremse wirkt. In den letzten eineinhalb Jahren sind die Angebotsmieten in Berlin um durchschnittlich 0,3 Prozent im Monat gestiegen. Im Juni sind die Preise nun um über drei Prozent gefallen. Die Mietpreisbremse bewirkt somit erstmals seit 2009 einen signifikanten Rückgang der Neuvertragsmieten in Berlin", sagt Jan Hebecker, Leiter Daten & Märkte bei ImmobilienScout24.

Die Entwicklung in Berlin ist bislang einzigartig. "In anderen Metropolen, die durch angespannte Wohnungsmärkte gekennzeichnet sind und noch keine Mietpreisbremse eingeführt haben, steigen die Mieten weiter", so Hebecker. Es bleibe deshalb abzuwarten, ob in anderen Städten mit Inkrafttreten der Mietpreisbremse ähnliche Effekte auftreten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietpreis

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