Die mittlere Angebotsmiete in Berlin wird in diesem Jahr zehn Euro pro Quadratmeter überschreiten. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht der Bank Berlin Hyp und des Maklerhauses CBRE hervor.

Berlin liegt damit auf dem Niveau Düsseldorfs, aber hinter München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Köln, heißt es in dem Bericht. Gemessen an der Kaufkraft sei die Belastung für Mieter mit neuen Verträgen aber nur in München und Frankfurt höher als in Berlin. Auch eine Marktanalyse Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kommt zu dem Ergebnis, dass in den sieben größten deutschen Städten, darunter auch in Berlin, mehr als 90 Prozent der Neubauwohnungen für mehr als zehn Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Dort lägen auch die durchschnittlichen Angebotsmieten für Bestandsgebäude mittlerweile bei über zehn Euro je Quadratmeter.

Nachfrage weiterhin größer als das Angebot

Laut dem Immobilienmarktbericht von Berlin Hyp und CBRE werden in Berlin noch immer nicht genug neue Wohnungen gebaut, um mit der Nachfrage der Neu-Berliner Schritt zu halten. Verschärft werde die Knappheit durch Berliner, die mehr verdienen und sich deshalb eine größere Wohnung gönnen wollen. 2017 lag die mittlere Angebotsmiete nach der Untersuchung in den ersten neun Monaten bei 9,79 Euro, knapp neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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