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Berlin macht London Rolle als Start-up-Standort streitig

Wichtige TMT-Akteure zieht es zunehmend nach Berlin
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Berlin macht London die Rolle als führender europäischer Standort im Bereich Technologie-, Medien- und Telekommunikation (TMT) streitig. Das ergibt eine Studie des Immobilienberaters Colliers. Aktuell werden im Schnitt fünf Start-ups täglich gegründet. Die Akteure der Branche profitieren dabei von den günstigen Büro- und Wohnmieten. 39 Prozent aller Neuvermietungen fallen in der Berliner City Ost auf Technologiefirmen.

Mit seiner boomenden Technologie- und Start-up-Szene ist die deutsche Hauptstadt der einzige Mitbewerber um diesen Spitzenplatz, sollte London nicht Maßnahmen ergreifen, um die Dominanz der britischen Hauptstadt zu behaupten. Die aktuelle Colliers International-Studie "Media & Technology iQ" zeigt auf, dass Berlin etablierte TMT-Standorte wie Dublin und Stockholm bereits überholt hat.

Die deutsche Hauptstadt verzeichnet ein kontinuierlich großes Interesse privater und institutioneller Investoren. Bis zum Jahr 2020 könnten bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze in Start-up-Unternehmen entstehen. Wichtige Akteure der TMT-Branche wie Amazon, Microsoft und Zalando profitieren auch weiterhin von den günstigen Büro- und Wohnmieten, dem „hippen“ Image der Stadt, der zentralen Lage innerhalb Europas und den niedrigen Einwanderungshürden für hochqualifizierte Fachleute und Talente.

"Die Berliner TMT-Szene wächst stetig. 39 Prozent aller Neuvermietungen fallen in der Berliner City Ost auf Technologiefirmen", sagt Andreas Trumpp, Head of Research bei Colliers International Deutschland. Er ist überzeugt, dass die deutsche Hauptstadt in den nächsten Jahren sogar noch mehr an Fahrt aufnehmen wird. "Wenn der momentane Trend anhält, wird Berlin schon 2015 die Rolle als führender europäischer TMT-Standort von London übernehmen", so Trumpp weiter.

Schlagworte zum Thema:  Startup, Immobiliendienstleister

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