25.08.2014 | Marktanalyse

BCG-Studie: Aussichten für die Baubranche erstmals wieder besser

Das Gerüst steht: Mit der Baubranche soll es wieder bergauf gehen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Sechs Jahre nach der weltweiten Finanzkrise sind die Aussichten für die Bauwirtschaft erstmals wieder besser. Laut einer BCG-Analyse kann die Branche in den kommenden Jahren insbesondere in reifen Märkten, in denen der Druck besonders hoch war, mit Wachstum rechnen.

Seit 2008 kämpft die Ingenieur-, Bau- und Dienstleistungsbranche (Engineering, Construction, and Services Industry, ECS) immer noch mit schrumpfenden Margen, einem intensiveren Wettbewerb und dem anhaltenden Druck der Kapitalmärkte, Wert zu schaffen.

„Von 2009 bis 2013 erzielten Unternehmen im ECS-Sektor eine mittlere jährliche Aktienrendite von zehn Prozent. Damit liegen die Ergebnisse deutlich unterhalb des jährlichen Total-Shareholder-Return-Durchschnitts in Höhe von 21 Prozent in 26 analysierten Branchen, und der ECS-Sektor nimmt unter diesen Branchen den drittletzten Platz ein", sagt Frank Plaschke, Partner bei der Boston Consulting Group (BCG). Der Ausblick für die nächsten fünf Jahre ist jedoch positiver, wie die BCG-Studie Value Creation in ECS 2013: Growing and Thriving in Challenging Times belegt.

Am stärksten von diesem Wachstum profitieren werden demnach Unternehmen, denen es gelingt, ein sorgfältig durchdachtes Kosten- und Kapitalmanagement, hoch effektive Prozesse und ausgewogene Portfolios zu realisieren. Das werde auch von den Anlegern entsprechend honoriert. Dadurch könnten sich die Unternehmen auf erfolgversprechende Geschäfte konzentrieren und gezielt in diese investieren.

Schlagworte zum Thema:  Bauwirtschaft, Studie

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