17.01.2014 | BBU

Berlin fehlen vor allem kleinere Wohnungen

Prenzlauer Berg: Immer noch stark nachgefragt
Bild: Heiko Fritsch

In Berlin werden Wohnungen mit 60 bis 79 Quadratmetern gesucht. Gebaut werden derzeit eher größere Wohnungen mit mehr als 100 Quadratmetern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Zwei bis drei Zimmer mit Balkon innerhalb des S-Bahn-Rings sind demnach am stärksten nachgefragt.

"Offenbar wurde bislang kaum für breite Schichten der Bevölkerung gebaut. Da haben wir Nachholbedarf", sagte BBU-Vorstand Maren Kern. Eine Chance bietet laut Kern das Tempelhofer Feld, an dessen Rand städtische Wohnungsbaugesellschaften nach Plänen des rot-schwarzen Senats zumindest zum Teil kleinere, günstige Wohnungen bauen sollen. Ein Volksbegehren will die Bebauung des Parks jedoch verhindern.

Besonders gefragt sind der Auswertung von 1,7 Millionen Datensätzen des Internet-Wohnungsportals "ImmoScout24" zufolge die innenstadtnahen Stadtteile Charlottenburg, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg und Schöneberg. Am geringsten ist das Interesse an Hellersdorf, Marzahn und Hohenschönhausen.

Besonders wichtig seien den Wohnungssuchenden Balkon und Einbauküche. Auf einen Aufzug oder behindertengerechte Ausstattung legten die Internetnutzer dagegen weniger Wert.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, Immobiliendienstleister

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