Kostengünstiger: Fertigbauhäuser laufen Massivbauten den Rang ab Bild: Carl-Ernst Stahnke ⁄

Die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise haben 2016 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent auf 19.051 Häuser zugelegt, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) berichtet. Mehr als jeder sechste Neubau (17,8 Prozent) wurde demnach als Fertigbau beantragt. Damit konnten Fertighäuser dem Verband zufolge im Vergleich zu Massivbauten weiter aufholen. Auch smarte Fertighäuser gibt es bereits.  

Insgesamt sind die Baugenehmigungen in Deutschland für Ein- und Zweifamilienhäuser dem Verband zufolge im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 106.979 Häuser angestiegen.

Fertighäuser seien traditionell besonders im Süden und Südwesten gefragt. So habe die Fertighausquote in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr bei 30,6 Prozent gelegen, gefolgt von Hessen (28,4 Prozent), Rheinland-Pfalz (21,9 Prozent) und Bayern (20,4 Prozent).

Beim Branchenumsatz konnten die Hersteller nach BDF-Angaben um 16 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro zulegen.

Auch "smarte" Fertighäuser auf dem Markt

Der Immobilienentwickler Weber Haus Rheinau-Linx im Ortenaukreis hat vor Kurzem angekündigt, einige seiner Neubauten künftig mit der Smart-Home-Technik HomeKit von Apples ausstatten zu wollen, wie das Onlineportal MacLife berichtet. Bestellt werden kann dem Unternehmen zufolge noch in diesem Jahr.

Der Technologiekonzern Bosch hatte erst vor wenigen Monaten den US-amerikanischen Spezialisten für Gebäudeautomation Skyline Automation gekauft. Smart-Home-Technik ist Bosch zufolge ein rasanter Wachstumsmarkt.

Schlagworte zum Thema:  Baugenehmigung

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